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Vakuumkonzentratoren

Proben schnell und schonend eindampfen – Vakuumkonzentratoren erleichtern Laboralltag

| Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

Hohe Flexibilität

Häufig müssen in Laboren täglich eine große Anzahl unterschiedlicher Proben in unterschiedlichen Formaten bearbeitet werden. Hier ist Flexibilität hinsichtlich der Rotorformate hilfreich sowie die Voraussetzung, dass sich diese leicht wechseln lassen. H. Saur Laborbedarf bietet für den S-Conentrator SA-VC-300H vom Standardrotor für 1,5- bzw. 2,0-ml-Reaktionsgefäße über Mikrotiterplatten-Rotoren bis zu Rotoren für 15- und 50-ml-Falcon-Gefäße eine breite Auswahl unterschiedlicher Rotoren an. Der Rotorraum besteht aus Edelstahl, ist laut Hersteller absolut dicht, sehr gut gegen Korrosion geschützt sowie leicht zu reinigen und zu dekontaminieren.

Auch Martin Christ bietet für seinen Speeddry 2-33IR ein vielfältiges Rotorenprogramm. Es können Probenkapazitäten für z.B. 216 1,5-ml-Rektionsgefäße bis hin zu zwölf Mikrotiterplatten bzw. vier Deepwellplatten erreicht werden. Das besondere an diesem System ist, dass darüber hinaus große Probenvolumina, z.B. 100-ml-Tubes aus dem Wirkstoff-Screening durch effiziente Energiezufuhr mit Halogen-IR-Strahlern zeitsparend aufkonzentriert werden können. Die Regelung der Energiezufuhr erfolgt über die Probengefäßtemperatur sowie zusätzlich über die Messung der Produkttemperatur, um eine thermische Schädigung zu vermeiden. Das neue Antriebskonzept aus Außenläufermotor mit berührungslos arbeitender Zentraldrehkupplung und direkter Kraftableitung gewähleistet laut Herstellerangaben einen sicheren Betrieb auch bei großen Unwuchten. Speziell für Stoffgemische, die dazu neigen, wirkt die variable Drehzahl Siedeverzügen entgegen.

Schütteln statt Zentrifugieren

Der Combidancer von Hettich Laborapparate (Schweiz), in Deutschland auch vertrieben durch Zinsser Analytic, arbeitet zum Abdampfen der Probe nicht mit Zentrifugation sondern mit Vortex-Technik. Wie bei der Zentrifugation wird durch das orbitale Schütteln (Vortex) eine Vergrößerung der Probenoberfläche erreicht und diese darüber hinaus ständig in Bewegung gehalten. Der Vorteil liegt laut Hettich in der Vermeidung jeglicher Unwucht. Damit können auch unterschiedlich schnell abdampfende Proben problemlos bearbeitet werden. Die gute thermische Verteilung beschleunigt den Verdampfungsprozess und wirkt einem Überschäumen entgegen. Eine eventuelle Vereisung der Probe wird durch schonendes Heizen vermieden. Dabei gibt es drei verschiedene Möglichkeiten: Das Heizen der Probenoberfläche mit Halogenlampen, die beheizbare Edelstahl-Seitenwand der inerten Vakuumkammer oder die beheizbare Schüttelplatte am Boden der Probengefäße. Für die Erzeugung des optimalen Vakuums empfiehlt der Hersteller das Vacuubrand-Vario-Vakuumsystem.

* Dr. I. Ottleben: Redaktion LABORPRAXIS, E-Mail: ilka.ottleben@vogel.de

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