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Chemiestudium

Promotion bleibt das Ziel

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Beliebtheit des Masterstudiengangs steigt weiter

An Fachhochschulen beendeten 758 Studierende ihr Bachelor-Studium und 336 ihr Master-Studium in Chemiestudiengängen. Dort wurden noch 26 Diplomprüfungen absolviert. In der Lebensmittelchemie absolvierten 290 Personen die Hauptprüfung A oder die Diplomprüfung. 175 Studierende bestanden die Hauptprüfung Teil B. Außerdem meldeten die Universitäten 58 Bachelor- und 35 Master-Abschlüsse.

Fast alle Bachelor-Absolventen an Universitäten schlossen ein Master-Studium an und fast 90 Prozent der Master-Absolventen begannen eine Promotion. Damit gibt es wie in den Vorjahren keine Anzeichen dafür, dass Bachelor/Master-Absolventen auf eine Promotion verzichten, um die Hochschule mit einem Bachelor- oder Masterabschluss zu verlassen. Sogar an den Fachhochschulen erhöhte sich der Anteil der Bachelor-Absolventen, die ein Master-Studium anschlossen. Dieser lag 2013 bei rund zwei Dritteln.

Einstieg in den Arbeitsmarkt wird schwieriger

Von 73 Prozent der promovierten Absolventen ist der erste Schritt in das Berufsleben bekannt. Danach war der Arbeitsmarkt für die promovierten Berufseinsteiger schwieriger als im Vorjahr. Dies äußerte sich nicht in der Zunahme der stellensuchenden Absolventen, sondern der Zunahme derer, die zunächst nur eine befristete Stelle fanden. Nach Angaben der Hochschulen wurden 33 Prozent der frisch promovierten Chemiker in der Chemischen und Pharmazeutischen Industrie eingestellt. Elf Prozent traten eine Stelle in der übrigen Wirtschaft an. 16 Prozent gingen nach der Promotion zunächst ins Ausland, in den meisten Fällen zu einem Postdoc-Aufenthalt. 21 Prozent starteten auf einer zunächst befristeten Stelle im Inland (inkl. Postdocs), an der Hochschule verblieben drei Prozent, in andere Forschungsinstitute wechseln zwei Prozent. Vier Prozent fanden im Öffentlichen Dienst eine Anstellung, für eine freiberufliche Tätigkeit oder ein Zweitstudium entschieden sich jeweils unter einem Prozent. Vorübergehend stellensuchend waren neun Prozent – bedingt auch durch den Zeitpunkt der Erhebung.

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