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Prozessmesstechnik Prozessmesstechnik zur Konzentrations- und Viskositätsbestimmung

| Autor / Redakteur: Dipl.-Ing. Gerald Schwarz / Manja Wühr

Prozess-Messsensoren sind ein wichtiges Werkzeug für die Prozessoptimierung, -überwachung und Qualitätssicherung und müssen vielen Anforderungen gerecht werden. Neben hoher Messgenauigkeit, geringem Wartungs- und Kalibieraufwand sowie hoher Robustheit ist die einfache Integration eines Sensors ein wesentliches Argument für die Wahl neuer Prozessmesstechnik.

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Die Software Davis unterstützt den Benutzer bei der Auswertung mit intuitiven Menüs und leichter Bedienung.
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(Bild: Anton Paar)

Soll die Anlagenproduktivität gesteigert werden, führt kein Weg an Prozess-Messsensoren vorbei. Mithilfe der kontinuierlichen Messung der Qualitätsparameter können Produktionsanlagen am optimalen Betriebspunkt gefahren werden. Rohstoffeinsatz und Energieaufwand werden dabei minimiert und der Ausstoß des Produktes maximiert.

Auch für die Qualitätskontrolle ist die Prozess-Sensorik inzwischen unverzichtbar. Schließlich haben Labormessungen, also regelmäßige Probenentnahmen aus dem Prozess sowie anschließende Aufbereitung und Messung im Labor, einen Nachteil: Sie liefern lediglich Momentaufnahmen und sind immer vergangenheitsbezogen. Das heißt, wird bei einer Laboranalyse festgestellt, dass ein Parameter außerhalb der zulässigen Toleranzgrenze lag, so kann erst im Nachhinein darauf reagiert werden und der bereits entstandene Schaden erheblich sein. Der Zeitaufwand für Probentransport und Messung ist oft groß, zudem ist die Qualität der Analyse im Labor von vielen Randbedingungen abhängig, beispielsweise Probenentnahme, Abgleich der Prozesstemperatur oder Personal. Eine gute Labormessung ist aber immer die Basis zur Überprüfung der Prozessdaten und sollte zumindest die gleiche Genauigkeit aufweisen.

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Die Investitions-, Wartungs- und Kalibrierkosten sind mitentscheidend, wenn Überlegungen in Richtung Prozessmesstechnik angestellt werden. Die Kosten für den Umbau einer Anlage übersteigen oft den reinen Anschaffungspreis des Sensors. Die Amortisationszeit der Gesamtinvestition muss innerhalb wirtschaftlich sinnvoller Grenzen bleiben. Dementsprechend lautet die Anforderung, dass sich die Sensoren leicht in die Anlagen integrieren lassen und die laufenden Kosten minimal sind.

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