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Atomfluoreszenz Quecksilber per Atomfluoreszenz sehr sensitiv bestimmen

Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

Das Quecksilber-Analysesystem DMA-80L erlaubt die schnelle, sehr empfindliche und präzise Bestimmung von Quecksilber in Wasser- und Aufschluss-Proben mit Probenvolumen von max. 50 ml bis min. 1 ml.

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Das DMA-80L erreicht mit einer hochempfindlichen Atomfluoreszenz (AFS) -Zelle eine Nachweisgrenze von unter 0,2 pg Quecksilber bei variablem Volumen. (Bild: MLS)
Das DMA-80L erreicht mit einer hochempfindlichen Atomfluoreszenz (AFS) -Zelle eine Nachweisgrenze von unter 0,2 pg Quecksilber bei variablem Volumen. (Bild: MLS)

Dabei erreicht das System eine hochempfindliche Atomfluoreszenz (AFS) -Zelle eine Nachweisgrenze von unter 0,2 pg Hg. Der lineare Messbereich reicht dabei über fünf Dekaden. Mehrere Verstärkungsstufen stehen zur Verfügung, wodurch die Messung stets im optimalen Arbeitsbereich arbeiten kann, betont der Hersteller MLS. Sollte der Arbeitsbereich doch einmal überschritten sein, dosiert das Gerät vollautomatisch eine kleinere Menge und führt selbständig eine Wiederholung durch. Bei Bedarf werden auch automatische Reinigungsschritte vorgeschaltet. Die Dosierung der Volumen erfolgt sehr genau im Bereich von 20 µl bis mehr als 15 ml. Auf Verdünnungen der Probe kann in der Regel komplett verzichtet werden.

Das DMA-80 L kann wahlweise mit oder ohne Anreicherung betrieben werden, wobei standardmäßig die Anreicherung eingesetzt wird. Um bei der AFS Störungen zu verhindern, wird der Gasstrom getrocknet und bei Bedarf eine Doppelamalgamierung verwendet. In der Anreicherungsphase werden Gase somit nicht über die AFS-Zelle geleitet. Die kurzen Analysenzeiten von 2 min mit Anreicherung und nur 1 min ohne Anreicherung.

Verschiedene Ausstattungsvarianten stehen zur Verfügung. Der AFS-Zusatz ist kostengünstig und kann jederzeit auch bei vorhandenen Geräten nachgerüstet werden. Die Atomfluoreszenz kann elegant mit der Atomabsorption gekoppelt werden. Bei Überschreitung des AFS-Messbereichs wird dann das Ergebnis anhand der Atomabsorption ermittelt.

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