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Chemcologne-Kooperationstag Ressourceneffizienz durch innovative Polymere und Prozessoptimierung

| Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Das Motto des 10. Chemcologne-Kooperationstags am 15. November 2011 lautete „Ressourceneffizienz durch innovative Polymere und Prozessoptimierung“. Die Veranstaltung fand erstmals auf dem Campus Jülich der FH Aachen statt. Über 200 Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung sind der Einladung in diesem Jahr gefolgt.

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Unter dem Motto „Ressourceneffizienz durch innovative Polymere und Prozessoptimierung“ trafen sich am 14. November über 200 Interessierte zum 10. Chemcologne-Kooperationstag. (Bild: Chemcologne)
Unter dem Motto „Ressourceneffizienz durch innovative Polymere und Prozessoptimierung“ trafen sich am 14. November über 200 Interessierte zum 10. Chemcologne-Kooperationstag. (Bild: Chemcologne)

Aachen – Die Fachvorträge und die Podiumsdiskussion im Hörsaal des Campus Jülich der FH Aachen sowie die begleitende Ausstellung im Hörsaalfoyer des Auditoriums bildeten das Grundgerüst des Chemcologne- Kooperationstages. In der Ausstellung informierten die Hochschulen der Region über ihre Forschungsschwerpunkte, und die Unternehmen der chemischen Industrie und der chemienahen Technik gaben Informationen und Antworten auf Fragen des Berufseinstiegs. Diese Möglichkeit der „Vor-Ort-Information“ fand besonderes Interesse bei den Studierenden.

Innovationsfähigkeit sorgt für effizienten Umgang mit Rohstoffen und Energie

In Ihren Grußworten unterstrichen Prof. Dr. Marcus Baumann (Rektor der FH Aachen), Dr. Beate Wieland (Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen) und Helmut Weihers (Vorstandsvorsitzender von Chemcologne) die übergeordnete Bedeutung der chemischen Industrie im Rheinland. Die hohe Innovationsfähigkeit der Region sorge nachhaltig für einen effizienten Umgang mit Rohstoffen und Energie. Diese Innovationsfähigkeit müsse weiter gestärkt werden und Veranstaltungen wie der Kooperationstag trügen dazu bei, im Wettbewerb weiterhin eine Vorreiterrolle einnehmen zu können.

Vorträge u.a. zur Prozessoptimierung und Kohlenstoff-Nanoröhren

Erfolgreiche Beispiele der Kooperation zwischen Hochschulen und Industrieunternehmen wurden im ersten der beiden Tandemvorträge aufgezeigt: Michael Strack (Infraserv Knapsack) und Prof. Dr. Uwe Feuerriegel (Fachbereich Chemie und Biotechnologie, Lehrgebiet Verfahrenstechnik, FH Aachen) referierten über „Prozessoptimierung – erfolgreiche Kooperationen zwischen Unternehmen und Hochschule“. Der zweite Tandemvortrag von Prof. Dr. Mang (Institutsleiter, Institut für Angewandte Polymerchemie (IAP), FH Aachen) und Dr. Sylvia Hermasch (Evonik Industries) behandelte das Thema nanoskalige Additive und die Dispergierung von Carbon Nanotubes.

Auf dem abschließenden Podium diskutierten Vertreter aus Industrie (Dr. Stefan Bahnmüller, Currenta; Dr. Heinrich Kemper, Bollig & Kemper; Silvana von Hayn, Basell Polyolefine) und Wissenschaft (Prof. Dr. Manfred Biselli, FH Aachen), unter der Moderation von Dr. Anne-Gret Iturriaga-Abarzua (Ineos Köln), über die Karrierewege in der Chemie- und Prozessindustrie. Die zahlreichen Zuhörer im Publikum bereicherten mit ihren Fragen die lebhafte Diskussion. Beschlossen wurde der Jubiläums-Chemcologne-Kooperationstag mit einem regen Austausch in lockerer Atmosphäre im Foyer des Auditoriums. Der diesjährige Kooperationstag hat erneut eindrucksvoll bewiesen, dass der Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft als wichtiger Erfolgsfaktor für eine starke Chemcologne-Region sehr gut funktioniert, heißt es abschließend von den Veranstaltern.

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