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Forschungsförderung Richtlinie fördert Forschungsideen zum Schutz vor Chemieunfällen

| Redakteur: Tobias Hüser

Im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit 2012-2017“ hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Richtlinie veröffentlicht, die Forschungsideen fördern soll, die den Schutz vor Explosionsgefahren und Chemieunfällen verbessern sollen.

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Das BMBF fördert Forschungsideen zum Schutz vor Chemieunfällen.
Das BMBF fördert Forschungsideen zum Schutz vor Chemieunfällen.
(Bild: PROCESS)

Düsseldorf – Die Auswirkungen von Schadenslagen, bei denen chemische Stoffe freigesetzt werden, können verheerend für die Bevölkerung sein und bergen auch große Herausforderungen für Einsatzkräfte und Entscheidungsträger. Die Ursachen reichen von Störfällen in Chemiefabriken über Transportunfälle mit Gefahrgütern bis hin zu Funden von Weltkriegsbomben.

Um diesen komplexen Herausforderungen gerecht zu werden und die zivile Sicherheit langfristig zu erhöhen, sind technische und organisatorische Lösungen notwendig, die präventiv zur Vermeidung von Gefahrensituationen beitragen und im Ereignisfall dabei unterstützen, die Auswirkungen der Schadensereignisse zu bewältigen. Dafür hat das BMBF die Förderrichtlinie „Zivile Sicherheit – Schutz vor Explosionsgefahren und Chemieunfällen“ veröffentlicht.

Mithilfe der Richtlinie sollen innovative Ideen für Forschungsprojekt gefördert werden, die einen Beitrag dazu leisten, die durch Gefahrstoffe verursachten Bedrohungen und Schadenslagen mit präventiven Maßnahmen wie der Risikoanalyse und -bewertung, der Erforschung neuer Technologien zur Identifikation und Detektion sowie reaktiven Maßnahmen der Krisenbewältigung einzudämmen.

Bewerbung bis Ende Juni möglich

Ausgangspunkt der Forschungsvorhaben soll die Analyse existierender oder zukünftiger Bedrohungen und ihrer Folgeeffekte sein. Die Projektanträge sollen Szenarien skizzieren, zu deren Lösung sie anhand verifizierbarer Kriterien einen Beitrag leisten können. Es wird erwartet, dass isolierte Insellösungen zugunsten ganzheitlicher Ansätze vermieden werden.

Bis zum 28.06.2013 können Vorschläge über Internet oder in schriftlicher Form auf dem Postwerg beim Projektträger VDI Technologiezentrum eingereicht werden.

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