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Pharmaproduktion Roche will kräftig investieren und sucht nach Personal

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Roche will weltweit insgesamt ca. 650 Millionen Euro in verschiedene Produktionsanlagen investieren, um die Kapazitäten für Biopharmazeutika zu erhöhen. Rund 500 neue Arbeitsplätze sollen dabei entstehen.

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Für die in Penzberg bis 2018 neu entstehenden Arbeitsplätze sucht Roche unter anderem ab sofort verstärkt Ingenieure (Chemie, Biotechnologie, Verfahrenstechnik), promovierte Naturwissenschaftler, Techniker und Laboranten (CTA, BTA, PTA, MTA), Chemikanten und Automatisierungstechniker.
Für die in Penzberg bis 2018 neu entstehenden Arbeitsplätze sucht Roche unter anderem ab sofort verstärkt Ingenieure (Chemie, Biotechnologie, Verfahrenstechnik), promovierte Naturwissenschaftler, Techniker und Laboranten (CTA, BTA, PTA, MTA), Chemikanten und Automatisierungstechniker.
(Bild: Roche)

Penzberg – In den kommenden fünf Jahren will Roche in die Standorte Penzberg, Basel sowie in den US-amerikanischen Standorten Vacaville und Oceanside investieren. Insgesamt sollen damit im Pharma-Produktionsbereich bis zum Jahr 2018 rund 500 neue, hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen werden, von denen 200 auf das Biotechnologie-Zentrum Penzberg entfallen. Dieses erhält vom Konzern im genannten Zeitraum rund 285 Millionen Euro. Penzberg ist einer der drei großen deutschen Roche-Standorte.

„Wir nutzen die Vorteile, die uns der Industriestandort Deutschland bietet", betont Dr. Hagen Pfundner, Vorstand von Roche Pharma. „So konnten wir im globalen Roche-internen Wettbewerb um Neuinvestitionen und zusätzliche Arbeitsplätze überzeugen. Dieses langfristige Engagement ist aber auch ein Signal an die Politik, ein industrie- und innovationsfreundliches Klima in Deutschland weiterhin zu fördern."

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Penzberg – mit über 5000 Mitarbeitern eines der größten Biotechnologie-Zentren Europas – ist innerhalb der Roche-Gruppe der einzige Standort, an dem die Pharma- und Diagnostiksparte von Roche an einem Ort forscht, entwickelt und produziert. Hier werden für den Weltmarkt diagnostische Proteine, Reagenzien und Einsatzstoffe sowie therapeutische Proteine, die an anderen Standorten zu Arzneimitteln weiterverarbeitet werden, biotechnologisch hergestellt.

Roche sucht Personal

Die Produktionskapazitäten in Penzberg sollen weiter ausgebaut werden, um einerseits der weltweit steigenden Nachfrage nach bereits zugelassenen Biopharmazeutika nachzukommen; andererseits, um für aus der Roche Forschung kommende, neue Arzneimittel produktionsseitig gerüstet zu sein. Ein Teil der Investitionssumme soll darüber hinaus in die Modernisierung bestehender Anlagen fließen.

„Deutschland steht wie kaum ein anderes Land für Qualität und Zuverlässigkeit", so Claus Haberda, Werkleiter Penzberg. „Doch für den Zuschlag waren vor allem auch unsere nunmehr über 40-jährige Erfahrung am Standort in der Biotechnologie, das Engagement und die gute Ausbildung unserer Mitarbeitenden sowie die gute Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden in der Region mit ausschlaggebend." Für die in Penzberg bis 2018 neu entstehenden Arbeitsplätze sucht Roche unter anderem ab sofort verstärkt Ingenieure (Chemie, Biotechnologie, Verfahrenstechnik), promovierte Naturwissenschaftler, Techniker und Laboranten (CTA, BTA, PTA, MTA), Chemikanten und Automatisierungstechniker.

Zweite Investition nach Diagnostik-Produktionsgebäude

Die Großinvestition in das bayrische Biotechnologie-Zentrum in Penzberg ist bereits die zweite, die der Konzern in den letzten zwölf Monaten beschlossen hat. Im Frühjahr 2013 fand dort der Spatenstich für ein neues Diagnostik-Produktionsgebäude statt (PROCESS berichtete).

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