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Geschäftszahlen von Sartorius Sartorius schließt 2010 mit kräftigem Plus ab

| Redakteur: Doris Neukirchen

Sartorius hat das Jahr 2010 erfolgreich abgeschlossen. Umsatz und Gewinn übertrafen die Vorjahreswerte deutlich; die für den Konzern unterjährig angehobene Prognose wurde in vollem Umfang erreicht bzw. teilweise übertroffen.

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Konzernchef Dr. Joachim Kreuzburg: „Das Jahr 2010 war hinsichtlich aller wichtiger Kennzahlen ein sehr erfolgreiches Jahr für Sartorius.“ (Bild: Sartorius)
Konzernchef Dr. Joachim Kreuzburg: „Das Jahr 2010 war hinsichtlich aller wichtiger Kennzahlen ein sehr erfolgreiches Jahr für Sartorius.“ (Bild: Sartorius)

Göttingen – Sartorius erzielte im Geschäftsjahr 2010 nach vorläufigen Zahlen einen Konzernumsatz in Höhe von 659,3 Millionen Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 9,5%. Noch kräftiger fiel das Plus beim Auftragseingang aus: Dieser erhöhte sich um 10,7% auf 681,1 Millionen Euro. Beide Konzernsparten und alle Regionen trugen zu dieser dynamischen Geschäftsentwicklung bei. Regional ist Sartorius im Raum Asien/Pazifik am stärksten gewachsen. Hier erhöhte sich der Umsatz in konstanten Wechselkursen um 17,6%, das Auftragsvolumen nahm um 26,6% zu. Die Strategie, sich frühzeitig in Wachstumsregionen wie China und Indien zu betätigen, wurde damit erneut bestätigt. Auch in Nordamerika legte Sartorius sehr deutlich zu: Der Umsatz stieg zweistellig um wechselkursbereinigt 11,0%, der Auftragseingang um 4,5%. Aufgrund eines Sondereffekts im Vorjahr nahm in Europa der Umsatz mit einem Plus von 0,3% in konstanten Wechselkursen nur leicht zu; der Auftragseingang erhöhte sich um 4,9%.

Entwicklung der Sparte Sartorius Stedim Biotech

Die Biotechnologie-Sparte, die unter Sartorius Stedim Biotech (SSB) firmiert, erhöhte ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2010 um 8,0% von 400,4 Millionen Euro auf 432,6 Millionen Euro. Auch der Auftragseingang legte deutlich um 8,1% zu. Wachstumstreiber war erneut das Geschäft mit Einwegprodukten für die biopharmazeutische Industrie. Auch das Geschäft mit Fermentern und biotechnologischen Produktionsanlagen setzte positive Impulse: Größere Aufträge gingen hier aus dem Raum Asien ein, wo insbesondere lokale biopharmazeutische Unternehmen derzeit in den Aufbau neuer Anlagen investieren.

Entwicklung der Sparte Sartorius Mechatronics

Im Zuge der weltweiten konjunkturellen Erholung expandierte das Geschäft der Sparte Mechatronik in allen Segmenten und Regionen dynamisch. Die Sparte steigerte ihren Umsatz im Jahr 2010 um 12,4% von 201,7 Millionen Euro auf 226,7 Millionen Euro. Noch deutlicher fiel das Plus beim Auftragseingang aus. Dieser erhöhte sich um 16,0% auf 238,8 Millionen Euro. Zu der Volumenentwicklung trugen sowohl das Geschäft mit Laborinstrumenten als auch das Geschäft mit industrieller Wäge- und Kontrolltechnik bei. Das Service-Geschäft, das von der Wirtschaftskrise im Vorjahr kaum betroffen war, legte ebenfalls zu.

Prognose 2011

Auch im laufenden Jahr soll sich die positive Geschäftsentwicklung fortsetzen: Für 2011 erwartet Sartorius einen währungsbereinigten Umsatzanstieg von 6% bis 8% für beide Sparten und damit auch für den Gesamtkonzern. Dabei soll sich die Profitabilität weiter erhöhen. Auf Konzernebene wird ohne Berücksichtigung möglicher Wechselkurseffekte mit einer Steigerung der operativen EBITA-Marge auf rund 14% gerechnet. Dazu soll die Biotechnologie-Sparte mit einer operativen Marge von rund 17% beitragen und die Mechatronik-Sparte mit einer Marge von rund 8%. Zudem erwartet die Unternehmensleitung einen deutlich positiven operativen Cash-Flow.

Konzernchef Dr. Joachim Kreuzburg zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis: „Das Jahr 2010 war hinsichtlich aller wichtiger Kennzahlen ein sehr erfolgreiches Jahr für Sartorius. Die Biotechnologiesparte hat sich in Asien und Nordamerika hervorragend entwickelt und bewegt sich auf einem guten Profitabilitätsniveau. Unser Mechatronik-Geschäft ist auf breiter Basis dynamischer gewachsen als erwartet und dabei zu robuster, weiter ausbaufähiger Profitabilität zurückgekehrt. Mit Blick auf 2011 sind wir zuversichtlich. Wir sind gut in das laufende Jahr gestartet und rechnen mit weiterem profitablen Wachstum in beiden Sparten.“

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