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Schülerlabore Schülerlabore stellen sich vor

| Redakteur: Doris Popp

Anlässlich der „Woche der Umwelt“ stellen am 7. und 8. Juni 2016 im Park des Schlosses Bellevue in Berlin zahlreiche Aussteller ihre Projekte zur Nachhaltigkeit vor.

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Auf der „Woche der Umwelt“ stellt der Lernort Labor - Bundesverband der Schülerlabore, Leuchtturmprojekte aus dem Bereich der MINT-Umweltbildung in Schülerlaboren vor.
Auf der „Woche der Umwelt“ stellt der Lernort Labor - Bundesverband der Schülerlabore, Leuchtturmprojekte aus dem Bereich der MINT-Umweltbildung in Schülerlaboren vor.
(Bild: Uwe Bellhäuser - das bilderwerk)

Berlin – Unter ihnen ist auch Lernort Labor – Bundesverband der Schülerlabore, der auf seinem Stand Leuchtturmprojekte aus dem Bereich der MINT-Umweltbildung in Schülerlaboren vorstellt. In einem der Leuchtturmprojekte arbeiten Lerngruppen, in denen auch Schüler mit Migrationshintergrund und Flüchtlinge integriert sind, zu den Themen Chemie, Umwelt und Nachhaltigkeit mit besonderer Berücksichtigung der Berufsorientierung. Federführend ist dabei das Schülerlabor Nano-Bio-Lab der Universität des Saarlandes in Kooperation mit den Schülerlaboren Frei-Ex (Universität Bremen), NESSI-Lab (Universität Erlangen-Nürnberg) und Karlsruher Kinderlabor der PH Karlsruhe. Das Theo-Prax-Zentrum am Fraunhofer ICT und die offene Jugendwerkstatt Karlsruhe zeigen in einem von den Schülern entwickelten Modellversuch, wie sich die Abwärme eines PKW-Motors in elektrische Energie umwandeln lässt.

Nicht zuletzt gibt es ein großes Potenzial für die Herstellung und Verwendung von umweltfreundlichen Farben und Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen, wie es in einem Projekt des Schülerlabors Kinder- und Jugendtechnologiezentrum Dortmund (KITZ.do) gezeigt wird. Das regionale Berlin/Brandenburger Schülerlabornetzwerk Genau (Gemeinsam für naturwissenschaftlichen Unterricht) präsentiert sich ebenfalls auf dem Stand des Bundesverbandes mit seinem Projekten.

Schülerlabore spielen im Rahmen der Umweltbildung eine besondere Rolle, da sie das selbstständige Experimentieren und Forschen intensiv fördern, regionale Besonderheiten berücksichtigen und wichtige Kompetenzbereiche wie Kommunikation und Bewertung fördern. Prof. Rolf Hempelmann, Vorsitzender des Bundesverbandes, ist überzeugt: „Mit diesem Konzept können wir die Bandbreite der innovativen und wirkungsvollen Angebote zur MINT-Umweltbildung in den Schülerlaboren gut beschreiben“. Die vom Bundespräsidialamt und der DBU berufene Jury achtete bei ihrer Wahl der Aussteller besonders auf Qualität, Innovation und Modellhaftigkeit der eingereichten Projekte und darauf, ob das Vorhaben ein hohes gesellschaftliches, technisches und wirtschaftliches Umsetzungspotenzial hat.

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