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Wachstumsverhalten von Stecklingen

Schulforschungsprojekt zur Internationalen Raumstation gestartet

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Zukunft der Landwirtschaft aktiv mitgestalten

„Das ist der spannendste Feldversuch, an dem ich je teilgenommen habe. In der Forschung geht es immer darum, neue Ideen zu testen. Bisher haben unsere Experimente jedoch immer auf der Erde stattgefunden“, erklärt Dr. Sebastian Rohrer, Early Fungicide Biology bei BASF Crop Protection. „Der Innovationsansatz von BASF basiert auf der Zusammenarbeit mit anderen. Die Arbeit mit den Schülern ist dafür ein hervorragendes Beispiel. Junge Menschen wie sie werden die Zukunft der Landwirtschaft durch neue Innovationen aktiv mitgestalten.“

Maria, Raphael und David, die mittlerweile Agrarwirtschaft studieren, begannen ihr Projekt V3PO im Jahr 2015 im Rahmen einer ‚Jugend forscht‘-Arbeit an der Edith-Stein-Schule Ravensburg & Aulendorf. Die Versuchsanordnung bleibt für 30 Tage im Weltraum. Anschließend werden auf der Erde die Testergebnisse ausgewertet. V3PO ist das erste deutsche Schulprojekt, das in das Nachwuchsförderprogramm der NASA aufgenommen wurde. Raphael meint dazu: „Wenn wir weit in die Zukunft blicken, in der Ackerbau im Weltraum Realität sein wird, dann werden wir vielleicht zu den Pionieren in diesem Bereich zählen.“

Die drei Studenten Maria Koch, Raphael Schilling und David Geray, die früher das agrarwissenschaftliche Gymnasium der Edith-Stein-Schule Ravensburg & Aulendorf besuchten, möchten im Rahmen ihres Projekts „V3PO“ (Vegetative Vermehrung von Pflanzen im Orbit) herausfinden, ob Pflanzen im Weltraum aus Stecklingen gezogen werden können, um für Raumfahrtmissionen frische Nahrungsmittel bereitzustellen. Neben BASF und der NASA unterstützen folgende Sponsoren V3PO: Dreamup, mymicrogravity, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, inside Unternehmensberatung, Airbus und die Kreissparkasse Ravensburg.

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