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Performance-Künstler Curt Walter Schweizer Künstler nutzt Laborwaage für seine Bilder

| Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Eine Laborrührer zur Zubereitung der mittägliche Suppe oder eine Pipette zur Dosierung der privaten Medikamentenabgabe – wohl eher unwahrscheinlich. Wie ein Künstler eine Laborwaage zur Erstllung seiner Bilder nutzt, beschreibt dieser Beitrag.

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Auch in der Kunst kann die Laborwaage MLT204T verwendet werden.
Auch in der Kunst kann die Laborwaage MLT204T verwendet werden.
(Bild: Mettler Toledo )

Greifensee/Schweiz – Viele Künstler mischen Farbe nach Intuition und Gefühl. Der bildende und Performance-Künstler Curt Walter hat daraus eine Wissenschaft gemacht.

Mit der ML204T-Waage von Mettler Toledo kann Curt Walter Pigmente wägen und mischen, um feine Farbnuancen zu erreichen, die seinen Werken mehr Tiefe und Bedeutungsinhalt verleihen. Darüber hinaus kann er mit dieser Waage diese Farbnuancen immer wieder neu kreieren und seinen eigenen Farbindex erstellen, den er seinen Farbkosmos nennt.

Dabei nimmt Curt Walter 20 Gramm eines einzelnen Pigments und wägt ein anderes in Drei-Gramm-Intervallen ein. Die Wägezelle der ML204T liefert Walter zuverlässige Resultate. Dank der Bedienerführung auf dem Waagen-Touchscreen kann Walter die Waage einfach bedienen, obwohl er kein geschulter Labortechniker ist. „Ich erhalte nach und nach eine andere Farbe“, sagt er. „Ich erschaffe Kunstwerke, die sonst kein anderer Künstler erstellen kann.“

Die ML204T bietet die Genauigkeit, die Walter benötigt, denn sie kann Mindesteinwaagen von 160 mg gemäß den strengen United States Pharmacopeia (USP) Standards handhaben. Dadurch eignet sie sich ausgezeichnet für Anwendungen wie die von Walter, bei denen beispielsweise kleine Probengewichte und absolute Genauigkeit erforderlich sind. Sollte die Waage jemals nicht nivelliert sein, wird Curt Walter gewarnt und erhält Anweisungen, um das Problem zu beheben, bevor falsche Farben kreiert werden.

Waage hilft bei der Einzigkeit der Farben

Walter setzte seine Methode der Farbkreation zuerst in seinen monochromen Bildern ein. Sie hat nicht nur seine Malerei verbessert, sondern auch seinen multimedialen Arbeiten und Skulpturen mehr Leben verliehen. Zudem konnte er mit dieser Methode ein Problem vermeiden, mit dem bildende Künstler lange konfrontiert waren: „Je mehr ein Künstler mischt, desto ähnlicher sieht die Farbe aus“, so Walter. Durch Wägen bleibt er auf Kurs.

Seit 1976 hat er die Welt der Malerei studiert – von den Altmeistern bis zu zeitgenössischen Werken. Er hat unzählige Werke basierend auf den Techniken von Tizian geschaffen, einschließlich Lasuren und dem Mischen von Pigmenten mit Leinöl und Lärchenharz. Informationen dazu, wie Curt Walter seine Pigmente mischt und wie man seine Werke kaufen kann, finden Sie hier.

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