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SeqCap-Technologie SeqCap-Technologie für eigenes Forschungslabor

Redakteur: Olaf Spörkel

Roche NimbleGen bietet die SeqCap-Technologie jetzt auch als Produkt für die Anwendung im eigenen Labor an.

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Penzberg, Madison/USA - Seit Anfang 2008 hat Roche NimbleGen die SeqCap-Technologie zur Anreicherung genomischer Regionen für Hochdurchsatz-Sequenzierungen im Portfolio. Anfangs als Dienstleistung, ist die SeqCap-Technologie jetzt auch als Produkt für die Anwendung im eigenen Labor erhältlich. Das Unternehmen liefert den für die jeweilige Anwendung maßgeschneiderten Microarray inklusive der erforderlichen Instrumente, Reagenzien und Verbrauchsmaterialien.

Die schnelle Gewinnung der Zielsequenzen erlaubt eine schnelle Sequenzierung mit Systemen wie dem Genome Sequencer FLX System. Die selektive Anreicherung der Ziel-DNA mit dem anwendungsspezifisch gefertigten High-Density Oligonukleotid-Microarray – er umfasst 385 000 Sonden - ist eine Alternative zu PCR-basierten Methoden. Bis zu 5 Mb zusammenhängender oder nicht zusammenhängender genomischer Sequenz können nach Angabe des Unternehmens mit einem einzelnen Array angereichert werden.

Vorteile der SeqCap-Arrays

Die Nutzung von SeqCap-Arrays beseitigt laut Roche NimbleGen nicht nur einen Engpass in der DNA-Sequenzierung, die Isolation der genomischen Zielregion, es verstärkt zusätzlich die Vorteile moderner Sequenzierungstechnologien. Die Arrays ergänzen die langen Leseweiten der 454-Technologie und ermöglichen ein Haplotyping und die Identifizierung von Genvarianten, wie Insertionen, Deletionen und SNPs bis zur Länge einzelner Basenpaare. Erfasste DNA-Fragmente können unmittelbar für die Herstellung von 454 System Library Preparationen zur Verwendung in der Sequenzierung genutzt werden.

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