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Wachstumsstrategien für die Chemie

Shift Happens! Wie die Chemie von morgen heute schon heranwächst

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Die Unternehmen müssten Partner finden, die Teil der Prozesskette werden können und von den eigenen Entwicklungseinheiten nicht als Konkurrenz begriffen werden. „Speed-ups können schneller Haken schlagen, weil der Abstimmungsbedarf deutlich geringer ist“, so Stebani. „Diesen Vorteil muss man nutzen.“

Wachsenden Herausforderungen begegnen

Doch kann ein Start-Up wirklich ein Modell für eine etablierte Firma werden? Wie sich die langfristige Wettbewerbsfähigkeit eines gewachsenen Standorts in Deutschland sichern lässt, zeigte Martin Haag, Werkleiter Roche Diagnostics in Mannheim.

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Den wachsenden Herausforderungen begegne man hier zum einen mit der Erneuerung des Standorts, durch Rück- und Neubauten, aber auch mit der Konzentration auf die Kernkompetenzen Hochtechnologie und Automatisierung. In Mannheim habe man sich einen Vorsprung sowohl innerhalb des Unternehmens, als auch gegenüber der Konkurrenz erarbeitet.

Mit künstlicher Intelligenz auseinandersetzen

Die weltweite Vernetzung von Dingen und Menschen schreitet immer weiter voran. Doch dies berge nicht nur Risiken, sondern auch eine ganze Reihe an Chancen, betonte Dr. Helmut Linde. Als Global Head of Data Science & Analytics bei Merck unterstützt er das Unternehmen darin, neue digitale Geschäftsmodelle aufzubauen und den Wandel im Unternehmen voranzutreiben. Unternehmen müssten sich insbesondere mit dem Thema der künstlichen Intelligenz auseinandersetzen und analysieren, welche Auswirkungen auf ihre aktuellen Geschäftsmodelle zu erwarten sind. Dabei werde das Thema Datenanalyse in Zukunft immer wichtiger. Hier sei es notwendig, Kompetenz aufzubauen und in der Organisation zu vernetzen.

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