ICE-DOOR: Ofenkühlung für GC-Systeme

24.03.2013

Mit der SIM ICE-DOOR können Sie chromatographische Trennungen, die eine Starttemperatur zwischen 0 °C und 30 °C benötigen, nun einfach und komfortabel durchführen.

Die Kühlung des GC-Ofenraums wird mit einem Kompressorkühler erreicht, d. h. sie können auf die Kühlung mit den flüssigen Kühlmittel CO2 oder N2, die in der Handhabung aufwendig sind und bei der auch diverse Sicherheitsaspekte berücksichtigt werden müssen, ganz verzichten.

Die wartungsfreie ICE-DOOR besteht aus einem Kühlelement, das sich innen an der Tür des GC-Ofens befindet, sowie der SIM Multikühleinheit mit einem Kompressorkühler. Hiermit können im Ofenraum Temperaturen bis 0 °C erreicht werden. Das ist wichtig für spezielle Applikationen u. a. in der Gasanalytik und bei leichtflüchtigen Analyten, bei denen die chromatographische Auflösung durch Temperaturabsenkung verbessert werden kann. Hierzu reichen Start-Temperaturen ab 0 °C aus, so dass auf den Einsatz flüssiger Kühlmedien verzichtet werden kann. Auch für Trennungen mit Start-Temperaturen kurz oberhalb der normalen Raumtemperatur bietet sich der Einsatz der ICE-DOOR an, da hiermit die Äquilibrierungszeiten bis zum Erreichen der Start-Temperatur wesentlich verkürzt werden können.

Die SIM ICE-DOOR ist zurzeit für Agilent und Shimadzu GCs erhältlich, für andere GC-Systeme wird es zukünftig auch Anpassungen geben. Die Kühlung kann auch in bestehende Systeme integriert werden, da lediglich die GC-Tür modifiziert wird. Statt der Bevorratung mit flüssigen Kühlmitteln wird nun lediglich ein Stromanschluss für die Multikühleinheit benötigt.

Weitere Informationen zur ICE-DOOR sowie der Entwicklung der Ofenkühlung werden in den Labor Praxis Artikeln "Ofenkühlung für GC-Systeme" und "Entwicklung einer flexiblen Ofenkühlung für GC-Systeme" und unserer Firmenseite wiedergegeben.