Temperierbarer Fluoreszenz-Detektor

03.12.2012

Der Fluoreszenz-Detektor ist bis zu 1000 mal sensitiver als der UV/VIS-Detektor und spricht selektiv auf Verbindungen an, die zur Fluoreszenz angeregt werden bzw. durch geeignete Umsetzung in fluoreszierende Derivate überführt werden können.

Die Vorteile der hohen Empfindlichkeit und Selektivität werden oft in den Bereichen Toxikologie, Umwelt- und Lebensmittelanalytik (PAK, Vitamine, Aminosäuren, Aflatoxinen, Carbamate) ausgenutzt. Dem stehen nur wenig Nachteile gegenüber: Einige Eluentenbestandteile können zum Quenching (Fluoreszenzlöschung) der emittierten Strahlung führen und die Fluoreszenzmessung zeigt eine gewisse Temperaturabhängigkeit.

Um den Nachteil der Temperaturabhängigkeit zu eliminieren, hat die SIM GmbH den Fluoreszenz-Detektor von Agilent Technologies mit einer temperierbaren Flusszelle ausgestattet. Somit wird die Reproduzierbarkeit der Messergebnisse erhöht und die Abhängigkeit von der Temperatur des HPLC-Ofens ist nicht mehr gegeben.

 

Merkmale

  • eliminiert die Abhängigkeit der Fluoreszenzmessung von der Temperatur
  • Steigerung der Reproduzierbarkeit und Empfindlichkeit
  • Temperierung: 30 – 50 °C
  • Temperierung über ein Peltier-Element, das auf die Durchflusszelle des Detektors aufgesetzt wird, mit zugehörigem Controller
  • Vortemperierung des Eluats garantiert eine konstante Messtemperatur
  • Messungen unterhalb der Raumtemperatur können die Empfindlichkeit weiter steigern, da die Fluoreszenz bei Temperaturabnahme zunimmt