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Zusammensetzung des Eulenten

So beeinflussen Sie die Elutionsreihenfolge in der HPLC

| Autor/ Redakteur: Frank Steiner* und Sylvia Große* / Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Die Zusammensetzung der Eluenten ist in der Reversed-Phase-HPLC ein entscheidender Faktor für die Optimierung. Hierbei kann auch die Zugabe von Säure zum Eluenten ein geeignetes Mittel sein. Am Beispiel von Ibuprofen und Valerophenon wird dies gezeigt.

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1 Moderne HPLC-Anlagen wie Thermo Scientific Vanquish Systeme unterstützen den Anwender bei der Optimierung seiner HPLC-Trennungen.
1 Moderne HPLC-Anlagen wie Thermo Scientific Vanquish Systeme unterstützen den Anwender bei der Optimierung seiner HPLC-Trennungen.
(Bild: Thermo Fisher Scientific)

Die Selektivität, also der Unterschied in der chromatographischen Retention zwischen zwei Analyten, ist der wichtigste Optimierungsparameter in der HPLC. Beeinflusst werden kann sie grundsätzlich durch Veränderung der stationären Phase, des Eluenten und manchmal auch der Temperatur. Wenngleich es viele hilfreiche Anhaltspunkte zur geschickten Wahl von Säulen und mobilen Phasen gibt, ist eine systematische Selektivitätsoptimierung hier grundsätzlich anspruchsvoll. In diesem Beitrag soll die Bedeutung der Eluentenzusammensetzung in der Reversed-Phase-(RP)-HPLC kurz beleuchtet und ein Konzept zur systematischen Optimierung vorgestellt werden.

In der vorangegangenen Folge dieser Artikelserie wurde die systematische Selektivitätsoptimierung mittels Temperaturänderung vorgestellt. Diese kann sehr effektiv mittels einer Auftragung gemäß der van’t Hoff’schen Gleichung

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Thermo Fisher Scientific
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erfolgen, die einen linearen Zusammenhang zwischen dem Logarithmus des Kapazitätsfaktors k und der reziproken absoluten Temperatur beschreibt.

In der RP-Chromatographie gibt es grundsätzlich auch einen linearen Zusammenhang zwischen dem Logarithmus des Kapazitätsfaktors k und der Elutionsstärke der mobilen Phase. Dieser ist relativ einfach und wird in Gleichung 2 beschrieben:

Thermo Fisher Scientific
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Ähnlich wie bei der van’t Hoff’schen Gleichung ist die strenge Linearität nur dann gegeben, wenn der Retentionsmechanismus über den gesamten Bereich der Zusammensetzung an organischer Komponente in der mobilen Phase konstant bleibt. Dies ist wegen der üblicherweise eher gemischten Retentionsmechanismen in der RP-HPLC oft nur in eingeschränkten Bereichen der Fall. Dennoch hilft dieser Zusammenhang bei der praktischen Optimierung der Selektivität. Dies soll nun an einem Beispiel aus der pharmazeutischen Analytik demonstriert werden.

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