Suchen

Elektrochemie So nutzen Sie die Vorteile von „Plug and Measure“

| Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Bis heute überwiegt in der Elektrochemie die klassische Kombination von konventionellen Sensoren und parameterspezifischen Auswertegeräten. Lesen Sie, was die Vorteile intelligenter, digitaler Sensoren in der modernen Laborarbeit sind.

Firmen zum Thema

Abb. 1: Das Messsystem inoLab Multi 9310 IDS ermöglicht durch die Kombination von Messgerät und digitalen Sensoren ... (Bild: WTW)
Abb. 1: Das Messsystem inoLab Multi 9310 IDS ermöglicht durch die Kombination von Messgerät und digitalen Sensoren ... (Bild: WTW)

Der pH-Wert, Leitfähigkeit und gelöster Sauerstoff – gerade die beiden erstgenannten Parameter sind in vielen Labors gleich nach dem Wägen die wichtigsten Bestimmungsgrößen in der täglichen Arbeit. Bei allen Messungen, die über die Routine hinausgehen, bieten jetzt neue digitale Messsysteme Vorteile, die in dieser Form bis dato nicht gegeben waren. WTW stellt mit dem „inoLab Multi 9310 IDS“ ein digitales Multiparameter-Messsystem vor, das bei der täglichen Dokumentation von Messdaten und in der Abwicklung der täglichen Messaufgaben neue Möglichkeiten eröffnet.

Neues Einkanal-Multimessgerät

Beim „inoLab Multi 9310“ handelt es sich um ein universelles Einkanal-Multimessgerät, das mit den intelligenten, digitalen Sensoren der IDS-Serie arbeitet. Hier bestimmt nicht mehr das Gerät den zu messenden Parameter, sondern einzig und allein der verwendete Sensor. WTW stellt dazu eine Palette von pH-, Leitfähigkeits- und Sauerstoffsensoren für unterschiedliche Anwendungen bereit. Das Gerät selbst dient als Anzeige, Steuer- und Kommunikationseinheit. Es ist mit allem ausgestattet, was im modernen Labor wichtig ist:

  • ein helles, hinterleuchtetes Graphikdisplay mit menügesteuerter Benutzerführung,
  • eine USB-Schnittstelle zum Anschluss an einen PC,
  • eine übersichtlich aufgebaute Tastatur mit taktiler Rückmeldung sowie
  • einer glatten Oberfläche zur leichten Reinigung.

Bildergalerie

Auf Wunsch gibt es auch eine Version mit eingebautem Drucker, sodass Protokolle direkt am Gerät auf lange haltbarem Druckerpapier ausgegeben werden können. Ein zusätzliches Highlight bei der Dokumentation ist die aktivierbare Nutzerverwaltung mit Passwortschutz. Damit kann das Gerät zum einen gegen unbefugte Benutzung gesichert werden, zum anderen werden Messdaten mit dem Nutzernamen zur Rückverfolgbarkeit versehen.

pH-Messung – neu bewertet

Die häufigste und damit wichtigste Labor-Messung wässriger Lösungen ist die pH-Messung. Um es vorwegzunehmen: Am Messprinzip der potentiometrischen Messung hat sich nichts geändert. Die am meisten benutzte Elektrode ist die Glas- elektrode in ihren unterschiedlichsten Ausprägungen.

Neu ist jedoch die Verarbeitung des Messsignals: Es wird noch im Sensor selbst in ein digitales Signal umgewandelt. Die im Sensorkopf eingebaute Elektronik ermöglicht damit aber nicht nur die Übertragung des pH-Wertes, sondern weiterer Daten. Dazu gehören insbesondere Kalibrierwerte, wenn gewünscht sogar eine komplette Kalibrierhistorie, Typ, Seriennummer sowie Daten wie der aktuelle Zustand des Sensors und der Name des Nutzers.

Diese allgemeinen Daten gelten übrigens nicht nur für die IDS-pH-Elektroden, sondern werden generell für jeden IDS-Sensor automatisch zur Dokumentation bereitgestellt.

(ID:28652500)