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Sicherheitsschrank So optimieren Sie mit netzwerkfähigen Sicherheitsschränken Ihre Prozesse

Autor / Redakteur: Christian Völk / Jörg Kempf

Düperthal stellt auf der Achema zukunftsfähige Sicherheitsschränke Typ 90 nach DIN EN 14470-1 vor, die netzwerk- und damit internetfähig sind. Die Entwicklung dieser Systemlösung belegt beispielhaft, wie der Trend mobiler Datenverfügbarkeit Einzug in die Laborwelt hält.

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Das Baumuster-Zertifikat der Bench line zur geprüften Sicherheit vom TÜV Süd ist ein wichtiger Baustein in der Gefährdungsanalyse und dem damit verbundenen Explosionsschutzdokument.
Das Baumuster-Zertifikat der Bench line zur geprüften Sicherheit vom TÜV Süd ist ein wichtiger Baustein in der Gefährdungsanalyse und dem damit verbundenen Explosionsschutzdokument.
(Bild: Düperthal)

Der neuartige Sicherheitsschrank Bench ist so gestaltet, dass er sich in die verschiedensten Prozesse eingliedern lässt. Konzipiert ist er für den Kreislauf von Medien im Produktions- und Laborumfeld, d.h. für Bereiche der passiven sowie für die aktive Lagerung.

Das fängt mit der passiven Lagerung an, wobei brennbare Medien jeglicher Art in original verschlossenen Gebinden im Labor ankommen und zwischengelagert werden, bis zum eigentlichen Verbrauch und der Entsorgung. Insbesondere für die aktive Lagerung hat Düperthal von ganz kleinen bis zu großen Volumina, z.B. 30 Liter Fässer, die entsprechenden Problemlösungen entwickelt.

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Sicherheitschränke mit hohem Nutzwert

Die neuen Sicherheitsschränke für Untertische sind zudem im modernen Design gehalten. Glatte Schrankflächen und große Türfronten stehen im Einklang mit einer harmonischen Linienführung. Das funktionelle Design mit „push-to-open“- Flügeltüren erhöht den Anwendungskomfort. Die Türen können leicht durch sanften Druck auf die Front geöffnet werden.

Der hohe Nutzfaktor erschließt sich beim Öffnen insbesondere in Kombination mit den automatisch ausfahrenden Auszugswannen. Mit dem Öffnen der Flügeltüren fährt die integrierte Auszugswanne dem Anwender automatisch entgegen. Diese Technik bietet mit einem Handgriff eine optimale Übersicht und schnellen Zugang zu den gelagerten Gefahrstoffen.

Labor- und Analysentechnik auf der Achema 2015
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Ergonomie im Fokus beim Labormöbeldesign

Die Bench line bietet den Vorzug, dass aufgrund des erhöhten Innenvolumens eine zweite Lagerebene genutzt werden kann. Diese gestattet je Ebene Laborflaschen mit bis zu 2,5 Liter zu lagern. Selbstredend ist die Tatsache, dass im Brandfall über Thermoelement automatisch die Schließung der Türen eingeleitet wird.

Der Nutzer holt prozessentsprechend brennbare Medien aus dem Schrank und agiert mit offenen Gebinden für seine Tätigkeiten. Konstruktionstechnisch erlaubt dabei der Toe-Kick-Sockel ergonomisches und rückenschonendes Arbeiten. Der Schrank ist nicht mehr frontbündig, der Sockel ist zurückgesetzt. Das bietet genügend Freiraum, um ein Anstoßen der Füße zu vermeiden und näher, standsicherer sowie bequem zu arbeiten.

Ein Sicherheitsschrank, der mitdenkt: Mit der Netzwerkfähigkeit der neuen Sicherheitsschränke steht ein zentraler Informationsbereich am Arbeitsplatz zur Verfügung. Mehr auf der nächsten Seite.

Sichere Entsorgung von Medien und Chemikalien

Nach dem Versuch gilt es, die gebrauchten Medien in gemischter Form sicher zu entsorgen, ohne den Nutzer zu gefährden. Dabei macht es Sinn, entsprechende Lösungen im Dialog mit dem Betreiber zu entwickeln, um den bestmöglichen Schutz für den Anwender und die Umwelt bei gleichzeitiger Vereinfachung der Arbeitsabläufe gewährleisten zu können.

Für den Kreislauf und das Sammeln von gebrauchten Flüssigkeiten wird aber nicht nur eine Prozessoptimierung immer wichtiger, sondern auch eine Netzwerkfähigkeit von Sicherheitsschränken.

Pharma-, Verpackungs- und Lagertechnik auf der Achema 2015
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Informationen zentrale erfassen und verarbeiten

So geht es in Zukunft auch darum zu erfassen, welche Mengen an Chemikalien entnommen wurden und wann der Vorrat zu Ende geht, um die gesamten Prozessabläufe im Betrieb effizient zu überwachen und damit gezielt die Prozesse steuern und optimieren zu können.

Mit der Netzwerkfähigkeit der Sicherheitsschränke steht ein zentraler Informationsbereich am Arbeitsplatz zur Verfügung, der prozessrelevante Informationen für Entsorgung und Versorgung liefern kann. Eine solche Informationsplattform kann wichtige Daten über Füllstände, Abluftwerte, Temperaturen etc. unmittelbar am Arbeitsplatz zur Verfügung stellen.

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Kommukation mit der vernetzten Fertigung

Andererseits ist es heute möglich, dass über die Gebäudetechnik Datenmaterial kontinuierlich generiert wird. Ziel ist es, kontinuierlich eine optimierte Überwachung der Prozesse gewährleisten zu können. So können beispielsweise schon frühzeitig entsprechende Informationen zum rechtzeitigen Tauschen eines Ver- oder Entsorgungsbehälters geliefert werden, damit keinerlei Prozessunterbrechung im Labor bzw. Arbeitsalltag stattfindet. In der Folge wird ein kontinuierlicher störungsfreier Betrieb sichergestellt, was sich wiederum positiv auf Qualität, Effizienz und Kostenminderung auswirkt.

ACHEMA: Halle 4.1, Stand L49

* Der Autor ist Marketingleiter der Düperthal Sicherheitstechnik GmbH & Co. KG, Karlstein.

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