English China

Langzeitstudie der Top 1.000 Unternehmen

So ticken Personaler und Bewerber

Seite: 2/2

Firmen zum Thema

Neben Social Media trägt auch die zunehmende Nutzung von mobilen Endgeräten laut Studie dazu bei, gängige Rekrutierungsprozesse zu hinterfragen und zu verändern. „Smartphones und Tablets sind zu ständigen Begleitern in der modernen Arbeitswelt geworden“, erklärt Weitzel. Diese Einschätzung teilen auch die Studienteilnehmer: Über drei Viertel der befragten Unternehmen sind der Ansicht, dass die zunehmende Nutzung von mobilen Endgeräten in Zukunft einen großen Einfluss auf die Rekrutierung haben wird.

Über 56 Prozent der Studienteilnehmer gehen zudem davon aus, dass Kandidaten sich zukünftig vermehrt über mobile Endgeräte bei ihnen bewerben werden. Gleichzeitig bieten jedoch bislang bieten nur etwa 30 Prozent der befragten Unternehmen die Darstellung ihrer Online-Stellenanzeigen für bestimmte Tablets oder Smartphones optimiert an.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 5 Bildern

Zu den wichtigsten externen Trends in der Personalbeschaffung zählen aus Sicht der 1.000 größten deutschen Unternehmen die Themen Social Media (Platz 3), der Fachkräftemangel (Platz 2) sowie der demografische Wandel (Platz 1). Die größten internen Herausforderungen im Recruiting sind nach Einschätzung der Befragten die Mitarbeiterbindung (Platz 1) sowie Employer Branding (Platz 2), gefolgt von Prozessmanagement und Strategie-Implementierung (jeweils Platz 3).

Weitere Kernergebnisse der „Recruiting Trends 2015“ im Überblick:

  • Weiterhin wachsender Personalbedarf: Die Hälfte der deutschen Unternehmen erwartet, Ende des Jahres mehr Mitarbeiter zu beschäftigen.
  • Online-Recruiting-Kanäle beliebt: Online-Kanäle haben weiterhin die größte Bedeutung für Stellenanzeigen. Neun von zehn Stellen werden auf der eigenen Unternehmens-Webseite veröffentlicht. Zusätzlich schreiben 70 Prozent der Unternehmen ihre Anzeigen auf Internet-Stellenbörsen aus.
  • Einstellungen resultieren meist aus zwei Kanälen: Zu jeweils 37,3 Prozent resultieren die tatsächlichen Einstellungen aus rekrutierten Kandidaten von den Unternehmens-Webseiten und den Internet-Stellenbörsen.
Link zur Studie Die komplette Studie „Recruiting Trends 2015“ können Sie auf der Seite von Monster.de kostenlos herunterladen. Weitere interessante Studien und Positionspapiere aus Bereichen wie beispielsweise Gehalt, Personal, Industrie, Pharma, Produktion oder auch Biotechnologie finden Sie auf unserer Übersichtsseite.

* Die Autorin ist Redakteurin bei Vogel Business Media. Kontakt: lena.gerhard@vogel.de

(ID:43419988)