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Social Media Social Media in der Chemie- und Pharmaindustrie

| Redakteur: Matthias Back

Die Beschäftigten der Chemie- und Pharmaindustrie nutzen Social Media nur sehr eingeschränkt auf der Suche nach neuen Jobs. Zudem hält die Mehrzahl eine Präsenz ihres Unternehmens in den Netzwerken wie Facebook & Co. für eher unwichtig. Das zeigt der aktuelle Global Workforce Index von Kelly Services.

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Die Pharma- und Chemieindustrie misst dem aktuellen Trend in Richtung Social Media noch keine große Bedeutung bei. Die Redaktion von LABORPRAXIS nutzt diesen zusätzlichen Kanal beispielsweise mit Mehrwert für ihre Leser.
Die Pharma- und Chemieindustrie misst dem aktuellen Trend in Richtung Social Media noch keine große Bedeutung bei. Die Redaktion von LABORPRAXIS nutzt diesen zusätzlichen Kanal beispielsweise mit Mehrwert für ihre Leser.
(Screenshot: LABORPRAXIS)

Hamburg – Eine weltweite Studie von Kelly Services hat zu Tage gefördert, wie Unternehmen und Beschäftigte in der Chemie- und Pharmaindustrie zum Thema Social Media stehen. Ganze 69 Prozent der Beschäftigten in der Chemiebranche würden traditionelle Methoden und Kanäle zur Jobsuche den sozialen Medien vorziehen. In der Pharmaindustrie sind es sogar 74 Prozent. Jeweils nur ein Viertel bzw. ein Fünftel bevorzugt hingegen Social Media.

Branchenübergreifend ist durchschnittlich gerade mal ein Viertel der Beschäftigten davon überzeugt, dass die sozialen Medien grundsätzlich bessere Perspektiven bei der Jobsuche bieten. Etwas höher liegen die entsprechenden Werte bei den Arbeitnehmern aus dem Automobilsektor (36 Prozent), der Reisebranche (29 Prozent), der Verwaltung sowie den Business Services (je 28 Prozent).

Ein Drittel lässt Social Media links liegen

Ähnlich sieht es in der Chemie- und Pharmabranche bei der Bedeutung einer Präsenz des Unternehmens in Social Media aus. 36 Prozent der Pharma-Beschäftigten messen einer solchen Präsenz keinerlei Bedeutung zu, in der Chemiebranche sind es 31 Prozent. Damit liegen beide Branchen in ihrer negativen Einschätzung deutlich vor Sektoren wie der IT- und Reiseindustrie mit Ablehnungsquoten von „nur“ 26 bzw. 27 Prozent.

Social Media spielen generell im Arbeitsalltag der Befragten eine eher geringe Rolle. Das gilt auch für die Mitarbeiter von Chemie- und Pharmaunternehmen: 44 bzw. 49 Prozent halten eine Nutzung der sozialen Medien am Arbeitsplatz zu privaten Zwecken für legitim – bei den Beschäftigten im Bildungssektor und in der IT-Industrie sind es immerhin 55 Prozent.

Auch sind drei Viertel der Angestellten von Chemie- sowie 79 Prozent der Mitarbeiter von Pharmaunternehmen der Ansicht, die sozialen Medien seien kein geeigneter Platz, um sich über seine Arbeit auszutauschen – mehr als in den meisten anderen Branchen.

Social Media keine Jobbörse

„Viele Arbeitgeber suchen Talente heute über Social Media. Unsere Studie zeigt, dass die Erfolgsaussichten aufgrund der Nutzungsgewohnheiten in den verschiedenen Branchen sehr unterschiedlich sein können. In der Chemie- und Pharmaindustrie scheinen die sozialen Medien als Jobbörse noch nicht die Bedeutung zu haben, die ihnen in der allgemeinen Wahrnehmung häufig zugeschrieben wird. Die Unternehmen der Branchen sollten sich darüber im Klaren sein, dass ihre Möglichkeiten in Social Media derzeit noch limitiert sind“, erklärt Dr. Chiara Palazzi, Operations Manager Scientific bei Kelly Services.

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