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Reinstwasser Spanische Forschungseinrichtung mit neuer Reinstwasserversorgung

Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Als Reinigungs- und Lösungsmittel ist Reinstwasser in jedem Labor allgegenwärtig. Im spanischen Bilbao wurde nun eine Forschungsstation mit entsprechenden Reinstwasser-Systemen ausgestattet. Wichtig für die Wissenschaftler war vor allem eine gleichbleibende Qualität.

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Abb.1: Die Q-Pod-Reinstwasser- und E-Pod-Reinwasser-Entnahmeeinheiten im Histologielabor, die von einem Milli-Q-Integral-5-System im angrenzenden Waschraum gespeist werden.
Abb.1: Die Q-Pod-Reinstwasser- und E-Pod-Reinwasser-Entnahmeeinheiten im Histologielabor, die von einem Milli-Q-Integral-5-System im angrenzenden Waschraum gespeist werden.
(Bild: Merck Millipore)

An der Plentzia-Meeresstation bei Bilbao befassen sich Wissenschaftler mit elementarer und angewandter Zellbiologie in der Umwelttoxikologie sowohl an Land als auch im Wasser. Die Forschungsschwerpunkte der Gruppe umfassen:

  • Auswirkungen von Schadstoffen auf Molekül-, Zell-, Gewebe- und Organismusebene;
  • Entwicklung von Biomarkern für Schadstoffmonitoringprogramme;
  • Entwicklung von Toxizitätstests (letal, subletal, In-vitro-Genotoxizität);
  • Verbreitung von Schadstoffen in natürlichen Systemen;
  • Aufnahme, Ansammlung, Verbreitung und Metabolisierung von Schadstoffen in Bioindikatoren.

Die Forschungsgruppe verfügt über gut ausgestattete Einrichtungen, die sowohl ein Histologielabor als auch ein Molekularbiologielabor sowie Zellkulturräume und Bildanalyseanlagen umfassen. „Wir legen bei allen unseren Forschungsarbeiten hohe Qualitätsstandards nach den Grundsätzen guter Laborpraxis zugrunde“, erklärte Dr. Soto, der stellvertretende Direktor der Station. „Unsere Forschung konzentriert sich auf die Zell- und Molekularbiologie, und wir legen viele Zellkulturen mit Invertebratenzellen an. Aus diesen Gründen wollen wir die Qualität unserer Verbrauchsmaterialien, einschließlich des verwendeten Reinstwassers, gewährleisten“.

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Reinstwasserlösung individuell angepasst

Die Forschungsarbeit der Gruppe konzentriert sich auf Vorgänge in den Bereichen Zellbiologie, Molekularbiologie und Genetik, experimentelle Physiologie, Toxikologie und Pathologie, Stressbiologie, Systembiologie und Biopharmazeutik. Die Wissenschaftler verwenden hochmoderne Manipulations- und Versuchstechnologien für ihre Arbeit mit Meeresorganismen, In-vitro-Assays, Genomforschung, Proteomforschung, Antikörpertechnologien, Kryotechnologie, Spektroskopie, Mikroskopie, Bildanalyse und Datenverarbeitung.

„Die Einrichtungen in Plentzia sind ganz neu“, fuhr Dr. Soto fort. „Wir wollten diesen Vorteil nutzen und die Installationsprobleme, die wir in unseren alten Laboratorien hatten, vermeiden“. Deshalb haben wir bei Merck Millipore Unterstützung zur Planung einer Rein- und Reinstwasserinstallation gesucht, die unsere Bedürfnisse optimal erfüllt.

Es wurden ein Milli-Q-Integral-5-System sowie einen 60-Liter-Vorratstank in einem Laborwaschbereich installiert. Dieses Milli-Q-System speist eine Q-Pod-Reinstwasser-Entnahmeeinheit mit einem Endfilter für pyrogen- und nukleasefreies Wasser im Molekularbiologielabor sowie eine weitere Q-Pod-Einheit und eine E-Pod-Reinwasser-Entnahmeeinheit im angrenzenden Histologielabor.

Diese E-Pod-Entnahmeeinheit und die zweite Q-Pod-Einheit sind beide mit Millipak-Endfiltern zur Erzeugung von bakterien- und partikelfreiem Wasser ausgestattet. Reinwasser aus dem Vorratstank wird außerdem zur manuellen Speisung kleiner Autoklaven im Waschraum verwendet – in Zukunft ist der direkte Anschluss einer Spülmaschine an den Vorratstank geplant.

Weitere Merck-Millipore-Systeme wurden in anderen Bereichen des Zentrums installiert, wie z.B. ein Milli-Qntegral-3-System mit E-Pod- und Q-Pod-Entnahmeeinheiten im Reinraum und zwei Elix-Advantage-3-Systeme – eines im Mikrobiologielabor, das andere im Autopsieraum.

„Bei der Auswahl für das Plentzia-Projekt haben wir Merck Millipore anderen Anbietern vorgezogen, da wir wissen, dass Merck Millipore erstklassige Dienstleistungen und Produkte anbietet, die alle Qualitätsstandards, die wir bei unserer täglichen Arbeit gewährleisten wollen, erfüllen“, sagte Dr. Soto.

„Vor der Auswahl der Systeme für unsere neuen Laboreinrichtungen haben wir eng mit zwei Merck-Millipore-Applikationsspezialisten zusammengearbeitet, um unsere Anforderungen klar zu definieren. Die Unterstützung, die wir erhalten haben, war erstklassig und absolut professionell. Sie haben uns alle benötigten Informationen gegeben und sich die Zeit genommen, uns alles genau und verständlich zu erklären. Darüber hinaus war ihre Unterstützung ausschlaggebend bei unserer Auswahl der Rein- und Reinstwassersysteme für Plentzia – ich muss gestehen, dass ich eine Menge von ihnen gelernt habe“, resümiert Dr. Soto das Projekt.

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