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Deutsche Analysen-, Bio- und Labortechnik Spectaris erwartet Zuwächse im In- und Ausland für 2015

Nach einem guten Ergebnis im Jahr 2014 rechnen die deutschen Hersteller von Analysen-, Bio- und Labortechnik nach einer Spectaris-Einschätzung auch im laufenden Jahr mit einem deutlichen Umsatzplus. Für das Inlandsgeschäft wird ein Wachstum von etwa fünf Prozent erwartet. Beim Auslandsumsatz wird eine Steigerung von rund sechs Prozent prognostiziert.

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„Unsere Branche befindet sich in einem guten Zustand: Sowohl im Inland wie im Ausland können wir Umsatzzuwächse vermelden.“ Mathis Kuchejda, Vorsitzender Fachgruppe Labor-, Analysen- und Biotechnologie bei Spectaris.
„Unsere Branche befindet sich in einem guten Zustand: Sowohl im Inland wie im Ausland können wir Umsatzzuwächse vermelden.“ Mathis Kuchejda, Vorsitzender Fachgruppe Labor-, Analysen- und Biotechnologie bei Spectaris.
(Bild: Spectaris)

Berlin – Die positiven Einschätzungen des internationalen Geschäfts gehen dabei unter anderem von einem weiterhin stabilen Wachstum in Westeuropa, einer Erholung in Osteuropa, einer erneut starken Nachfrage in Asien und im Nahen Osten sowie von einem zweistelligen Plus in Mittel- und Südamerika aus. Das US-Geschäft wird dagegen zurückhaltend bewertet. Aufgrund der positiven Prognose bei der Umsatzentwicklung wird ein Anstieg der Beschäftigtenzahl um ein bis zwei Prozent erwartet.

In 2013 wurden die Erwartungen vieler Hersteller auf Grund der weltweiten Konjunktur und der, daraus resultierenden, anziehenden Nachfrage enttäuscht. Auch Währungsschwankungen, etwa in Japan und Teilen Mittel- und Südamerikas, hatten sich negativ auf die Investitionsneigung der Kunden ausgewirkt. Umso erfreulicher war die Entwicklung im Jahr 2014: Mit 7,14 Milliarden Euro lag der Branchenumsatz der rund 330 deutschen Unternehmen deutlich über dem Niveau des Vorjahres (+6,2 %). Das Inlandsgeschäft wies mit 3,26 Milliarden Euro einen starken Zuwachs auf (+5,7 %). Der Auslandsumsatz erreichte bei einem Plus von 6,6 % einen Wert von 3,88 Milliarden Euro. Auch die Entwicklung der Beschäftigtenzahlen in 2014 ließ sich erfreulich bewerten. Diese stiegen um 3,4 Prozent auf fast rund 41.200 Mitarbeiter/innen.

Zur diesjährigen ACHEMA zeigen die Firmen sich optimistisch und gehen davon aus, im laufenden Jahr wieder an den Erfolg des letzten Jahres anknüpfen zu können. Die Unternehmen profitieren dabei von einem Weltmarkt, der aufgrund von Megatrends wie Ernährung, Gesundheit und Umwelt von einem rasanten Wachstum geprägt ist. Insbesondere in den Emerging Markets steigt die Nachfrage dabei überdurchschnittlich stark an.

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