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Internationale Zulassungen Spectaris unterstützt Mitgliedsunternehmen im regulatorischen Dschungel

| Redakteur: Doris Neukirchen

Eine schärfere Umweltgesetzgebung, höhere Sicherheitsaspekte, international unterschiedliche Zulassungsverfahren sowie komplexer werdende Geräte und Produkte der Analysen-, Bio- und Labortechnik-Branche lassen den regulatorischen Dschungel immer dichter werden. Der Branchenverband Spectaris unterstützt seine Mitgliedsunternehmen mit einer neu gegründeten „Technischen Kommission“.

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Tobias Weiler,Geschäftsführer Spectaris: „Die deutsche Analysen-, Bio- und Labortechnik ist in vielen unterschiedlichen Laboren weltweit zu Hause. Und sowohl auf nationaler bzw. europäischer Ebene, aber auch global können wir einen Trend hin zu einer stärkeren Regulierung feststellen.“ (Bild: Spectaris)
Tobias Weiler,Geschäftsführer Spectaris: „Die deutsche Analysen-, Bio- und Labortechnik ist in vielen unterschiedlichen Laboren weltweit zu Hause. Und sowohl auf nationaler bzw. europäischer Ebene, aber auch global können wir einen Trend hin zu einer stärkeren Regulierung feststellen.“ (Bild: Spectaris)

Die Analysen-, Bio- und Labortechnik (ABL) wird sich nach Ansicht des Branchenverbandes Spectaris künftig stärker mit neuen regulatorischen Anforderungen für ihre Produkte auseinander setzen müssen. Grund dafür sind die zahlreichen Anwendermärkte für die deutschen ABL-Unternehmen. „Die deutsche Analysen-, Bio- und Labortechnik ist in vielen unterschiedlichen Laboren weltweit zu Hause. Und sowohl auf nationaler bzw. europäischer Ebene, aber auch global können wir einen Trend hin zu einer stärkeren Regulierung feststellen“, sagte Spectaris-Geschäftsführer Tobias Weiler anlässlich des LaborForums 2011 am 12. Mai in Frankfurt/Main. Der Verband hat vor einigen Wochen die „Technische Kommission Analysen-, Bio- und Labortechnik“ (TK ABL) gegründet und will damit seine Mitgliedsunternehmen unterstützen. „Vom regelmäßigen Informationsaustausch der Unternehmensexperten aus dem regulatorischen Bereich können am Ende alle Mitgliedsfirmen profitieren“, erklärte Weiler. So etwa auf den für die Branche so wichtigen Auslandsmärkten.

Neben den üblichen Schwierigkeiten wie Sprachbarrieren stießen die deutschen Unternehmen immer häufiger auf das Problem der internationalen Zulassungen. Bei Exporten seien zahlreiche Auflagen zu erfüllen, die manches Geschäft sehr erschweren und zur zeitlichen Verzögerungen führen. Hier will Spectaris die Unternehmen beim Aufbau eines belastbaren Netzwerks mit z.B. Distributoren vor Ort unterstützen, die den Zulassungsprozess begleiten können. Handlungsbedarf sieht der Verband bei der Abstimmung der europäischen Maschinenrichtlinie und der Laborgerätenorm. Beide Regularien legen unabhängig voneinander grundlegende Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen fest, um eine Gefährdung des Anwenders zu reduzieren. „Aus unserer Sicht wäre hier eine Abstimmung notwendig, mit dem Ziel den administrativen Aufwand für die Unternehmen auf ein ausreichendes Maß zu verringern“, so Weiler.

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