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Analytica 2018

Spectaris Zukunftsradar: Wann kommt die standardisierte Laborschnittstelle?

| Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

Abb. 1: „Für die Zukunft der Analytica ist es wichtig, dass die Messe mit den Herstellern in engem Kontakt bleibt, um gemeinsam weiter zu wachsen und die wesentlichen Trends abzubilden“, sagt Spectaris-Fachverbands-Vorsitzender Mathis Kuchejda.
Abb. 1: „Für die Zukunft der Analytica ist es wichtig, dass die Messe mit den Herstellern in engem Kontakt bleibt, um gemeinsam weiter zu wachsen und die wesentlichen Trends abzubilden“, sagt Spectaris-Fachverbands-Vorsitzender Mathis Kuchejda. (Bild: © Regina Sablotny)

Auf dem Weg in das Labor der Zukunft sind standardisierte Laborschnittstellen essentiell. Wie nah dran sind die Hersteller an einer Lösung? Das Zukunftsradar „Lab.Vision“ des Spectaris-Fachverbands Analysen-, Bio- und Labortechnik lädt dazu während der Analytica zu Information und Austausch ein. Ein Gespräch mit dem Spectaris-Fachverbands-Vorsitzenden Mathis Kuchejda.

LP: Die Analytica feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum. Ein halbes Jahrhundert ist in Forschung & Entwicklung ebenso wie in der Analysen-, Bio- und Labortechnik eine halbe Ewigkeit. Wie bleibt man in dieser dynamischen Branche als Veranstalter immer am Puls der Zeit?

Mathis Kuchejda: Wer über die Messe geht, spürt sofort: Hier ist die Analysen-, Bio- und Labortechnik zu Hause. Gemeinsam mit der Industrie hat sich die Messe stets weiterentwickelt und bietet mit innovativen Formaten wie den Live Labs, der hochkarätigen Konferenz und dem vielfältigen Forumsprogramm eine gute Bühne für die Innovationskraft der Branche. Für die Zukunft ist es wichtig, dass die Messe mit den Herstellern in engem Kontakt bleibt, um gemeinsam weiter zu wachsen und die wesentlichen Trends abzubilden. Als Herstellervertreter steht Spectaris als Gesprächspartner und Impulsgeber dafür gerne zur Verfügung.

LP: Mit dem Spectaris-Fachverband Analysen-, Bio- und Labortechnik veranstalten Sie während der Analytica eine angepasste Version Ihres Zukunftsradars Lab.Vision. Was dürfen wir davon erwarten?

Kuchejda: Unter der Marke „Lab.Vision – Zukunftsradar der Laborindustrie“ lädt Spectaris Hersteller, Anwender, Fachhändler, Medien und Branchenpartner der Analysen-, Bio- und Labortechnik zu einem Austausch über die wichtigsten Branchentrends und Anwendermärkte ein und bietet Lösungsansätze für bevorstehende Herausforderungen. Alle zwei Jahre veranstalten wir die kreative Branchenplattform mit inspirierenden Keynotes und interaktiven Workshops als Großevent bei einem Anwender; zuletzt im Mai 2017 bei Bayer und das nächste Mal am 7. und 8. Mai 2019 bei BASF in Ludwigshafen.

Auf der Analytica zeigen wir unter dem Titel „IoT im Labor 4.0: Auf dem Weg zu Smart Devices“ den aktuellen Stand der Spectaris-Mitglieder auf dem Weg zu einer standardisierten Laborschnittstelle. Das Panel ist Teil des Spectaris-Zukunftsradars „Lab.Vision“. Anwender und Hersteller berichten über Anforderungen an das Industry-of-Things-Labor der Zukunft und präsentieren mögliche technische Lösungen.Zudem stellen wir die Aktivitäten der Spectaris-Arbeitsgruppe „Schnittstellen“ vor und laden zum Austausch der Hersteller und Anwender untereinander ein.

Ergänzendes zum Thema
 
Zur Person: Mathis Kuchejda

LP: Wie nutzt ein Verband wie Spectaris die Analytica außerdem?

Kuchejda: Als Weltleitmesse ist die Analytica Treffpunkt für Hersteller, Anwender und Branchenpartner weltweit. Wir werden unsere nationalen und internationalen Kontakte pflegen und ausbauen und sind besonders gespannt auf Gespräche und Impulse zu den Trends und Themen der Branche.

Unser Hauptfokus liegt natürlich auf den Spectaris-Mitgliedern, deren Geschäftserfolg wir durch unsere Messeaktivitäten voranbringen wollen. Wir freuen uns auf die Veröffentlichung des Trendreports Analysen-, Bio- und Labortechnik 2018, den wir im Rahmen der Analytica-Pressekonferenz erstmals gemeinsam mit den aktuellen Marktzahlen präsentieren und damit zur Sichtbarkeit der Branche beitragen. Mit der bereits genannten Lab.Vision@analytica bieten wir den Herstellern und Anwendern eine einmalige Chance, sich kompakt über das Thema „Standardisierte Schnittstellen im Labor“ zu informieren und aktiv in die Mitarbeit einzusteigen.

Für direkte Marktchancen sorgen wir u.a. mit einer Delegation kenianischer Pharmaunternehmen, die wir im Rahmen einer Spectaris-Verbandspartnerschaft nach München eingeladen haben.

Herr Kuchejda, vielen Dank für das Gespräch.

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