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US Spezialchemie Spezialchemie im dritten Monat in Folge auf Talfahrt

| Redakteur: Dominik Stephan

Die US-Spezialchemie kommt nicht in Fahrt: Auch im Juni schafft die Branche nicht die Kehrwende. Eine schwache Nachfrage aus der Öl- und Gasbranche und zurückgehende Exporte trüben die Aussichten weiter ein.

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Auch im Jahresvergleich zeigt der Spezialchemie-Trend in den Staaten abwärts: gegenüber dem Vorjahres-Monat verzeichnete das ACC ein Minus von 1,4 Prozent.
Auch im Jahresvergleich zeigt der Spezialchemie-Trend in den Staaten abwärts: gegenüber dem Vorjahres-Monat verzeichnete das ACC ein Minus von 1,4 Prozent.
(Bild: ACC )

Washington D.C./USA – Auch im Juni ging die Produktion von Fein- und Spezialchemikalien in den Vereinigten Staaten zurück: So verzeichnet das American Chemistry Council (ACC) einen Produktionsrückgang um 0.4 Prozent. Damit ist nach Mai (-0,3 %) und April (- 0,5 %) schon der dritte Monat in Folge rückläufig, hieß es aus Washington. Nur die Hersteller von Kunststoff- und Gummiadditiven können aufatmen: In diesem Markt wurde ein deutlicher Zuwuchs (+ 1 %) im Verlauf des Monats erreicht.

Was trübt die Aussichten? Die US-Spezialchemie hat zur Zeit mit einer Schwächephase wichtiger Kundenbranchen zu kämpfen. Besonders die Öl- und Gasindustrie leidet unter dem niedrigen Marktpreis und hat Investitionen auf Eis gelegt. Und auch die Exportmärkte lassen wenig Anlass zu Hoffnung: Der starke Dollar macht US-Produkte auf dem Weltmarkt weniger attraktiv, befand das ACC.

Auch im Jahresvergleich zeigt der Spezialchemie-Trend in den Staaten abwärts: gegenüber dem Vorjahres-Monat verzeichnete das ACC ein Minus von 1,4 Prozent.

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