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Global Fertility Alliance Standardisierung in der Reproduktionsmedizin

Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Die in der Global Fertility Alliance zusammengeschlossenen Unternehmen wollen die Verfahren der assistierten Reproduktionsmedizin verbessern und weiter standardisieren. Seit Juni 2016 sind mit Zeiss und Hamilton Thorne zwei neue Technologieanbieter der Allianz beigetreten.

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Die Mitglieder der Global Fertility Alliance wollen die assistierte Reproduktionsmedizin verbessern.
Die Mitglieder der Global Fertility Alliance wollen die assistierte Reproduktionsmedizin verbessern.
(Bild: Global Fertility Alliance)

Darmstadt – Merck hat im Juni 2016 gemeinsam mit Illumina Inc. aus San Diego (USA) und Genea Limited aus Sydney (Australien) zwei neue Mitglieder in die Global Fertility Alliance aufgenommen. Ziel der Zusammenarbeit im Bereich der assistierten Reproduktionsmedizin (ART) ist die Standardisierung und Verbesserung von Prozessen im Labor. Ab sofort treten zwei weitere Unternehmen der Allianz bei: Zeiss aus Oberkochen (Deutschland), ein international tätiges Technologieunternehmen in den Bereichen Optik und Optoelektronik, und Hamilton Thorne aus Beverly (Massachusetts, USA), ein Anbieter von Präzisionslaserprodukten und modernsten Bildanalysesystemen für die ART, die regenerative Medizin und die Forschung in der Entwicklungsbiologie. Sie unterstützen das Vorhaben, die Prozesse in ART-Laboren weltweit stärker zu vereinheitlichen.

Laborverfahren sind entscheidend

„Durch unsere Zusammenarbeit mit Fertilitätsspezialisten wissen wir, dass heute der Erfolg von ART wesentlich von den im Labor angewendeten Verfahren und Technologien abhängt. Daher wollen wir uneinheitliche Methoden und Verfahren vermeiden“, erläuterte Rehan Verjee, Leiter Marketing & Strategie im Biopharma-Geschäft von Merck. „Wir arbeiten in der Allianz an der Etablierung globaler Standards für ART-Labore. Wir sehen dies als kritischen Faktor zur Gewährleistung eines konsistent hohen länderübergreifenden globalen Niveaus an, was letztlich zur Erfüllung des Kinderwunsches von Frauen und Paaren beiträgt.“

Im Wissen um die Bedeutung von Innovation und Standardisierung im Bereich der ART-Technologien wurde die Global Fertility Alliance von Merck zusammen mit den zwei strategischen Partnern Illumina, einem Marktführer in der Entwicklung und Kommerzialisierung von Gendiagnostiksystemen, sowie Genea, einem Entwickler von innovativen Fertilisationstechnologien, initiiert. Die Gründung der Allianz ist Teil von Mercks Fertility Technology-Strategie, über Partnerschaften mit Experten bisher ungedeckten Bedarf zu adressieren und den Markt durch Innovationen zu unterstützen. Dabei bleibt der Ausbau des Produktportfolios für die Reproduktionsmedizin das Hauptziel. „Zeiss verfügt über umfassende Erfahrung in der Entwicklung spezialisierter Mikroskope und wir wollen diese Fachkenntnisse für eine bessere Standardisierung von ART-Prozessen und -verfahren einsetzen“, kommentierte Peter Kraemer, Direktor Market Segment Education & Routine in der Zeiss Microscopy Business Group. „Die bisherigen Fortschritte der Allianz sind beeindruckend und wir freuen uns darauf, durch technologische Innovationen zu weiteren Verbesserungen von ART-Methoden beitragen zu können.“ „Als Pionier in der Instrumentenentwicklung für die In-vitro-Fertilisation (IVF) ist die Forschung im Bereich Fertilisationsbehandlungen sozusagen Bestandteil der DNS unseres Unternehmens“, erklärte David Wolf, CEO von Hamilton Thorne.

Therapieerfolge verbessern

„Die Global Fertility Alliance hat sich eine Verbesserung der ART auf die Fahnen geschrieben. Dies umfasst die Förderung von Automatisierung und Standardisierung in reproduktionsmedizinischen Laboren weltweit, um die Therapieerfolge für die Patientinnen zu verbessern.“ Die Partner planen weitere Mitglieder mit gemeinsamen Zielen in die Allianz aufnehmen, deren Expertise die Erfahrung der bestehenden Partner ergänzt.

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