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Studie TU Darmstadt

Studie zu Nachrichtenverbreitung in den Social Media

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Bild.de liegt zwar immer noch auf Platz zwei, hat aber als einziges untersuchtes Medium mit seinen Beiträgen weniger Empfehlungen in den Social Media eingefahren als noch im Vorjahr. „Ein Grund könnte darin liegen, dass Bild.de ein neues Geschäftsmodell eingeführt hat und nun Geld für den Zugriff auf bestimmte Inhalte verlangt“, sagt Oliver Hinz.

Die Datensammlung begann Anfang 2012, und den Forschern an der TU geht es vor allem darum, verlässliche Zahlen für die Nutzung der sozialen Netzwerke zu gewinnen. Die reinen Nutzer-Statistiken seien wenig aussagekräftig, da viele User beispielsweise mehrere Accounts anlegten. Die wirkliche Nutzungs-Aktivität, die sich zum Beispiel am Teilen von Nachrichtenartikeln festmachen lasse, sei dagegen verlässlicher, so Oliver Hinz.

Sport-Beiträge sind sehr beliebt

Bei den meistgeteilten Artikeln finden sich in den drei untersuchten Netzwerken nach wie vor viele Sport-Beiträge, wie etwa der Transfer von Mario Götze zum FC Bayern oder der Ski-Unfall von Michael Schumacher.

Doch die Wissenschaftler erkennen auch Unterschiede beim Nutzungsprofil der Seiten. „Über Twitter werden eher politische Diskussionen geteilt, während Google Plus-Nutzer sich auf technische Themen konzentrieren“, erläutert Thorsten Strufe.

Der mit Abstand populärste Artikel des Jahres 2013 entstammt allerdings dann doch dem Ressort „Vermischtes“: Der Zeit.de-Beitrag „Kreuzberg beschließt Deutschlands ersten Marihuana-Laden“ legte mit 162.664 Empfehlungen eine wahre Social-Media-Karriere hin.

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