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B2B-Gehaltsreport Studium oder Weiterbildung zahlt sich in der Laborbranche aus

| Autor: Matthias Back

Was verdienen Arbeitnehmer im B2B-Umfeld konkret? Mit dieser Fragestellung hat Vogel Business Media die Einkommenssituation unterschiedlicher Wirtschaftszweige im B2B-Umfeld genauer untersucht. Wie die 426 an der Umfrage teilgenommenen User der LABORPRAXIS ihre Gehaltssituation einschätzen und wie sie damit im Vergleich zu anderen Branchen liegen, erfahren Sie bei uns.

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(Bild: CC0 Public Domain, pixabay.com)

Insgesamt haben 5.000 User aus Bereichen wie beispielsweise Anlagenbau, Automatisierung oder auch IT am B2B-Gehaltsreport von Vogel Business Media teilgenommen. Wir haben die Ergebnisse der 426 LABORPRAXIS-User ausgewertet und zudem noch mit den Durchschnittswerten aller Branchen verglichen.

Das gesamte Jahresbrutto ohne Zusatzleistungen unter den LABORPRAXIS-Usern liegt bei gut 54.000 Euro. Der Durchschnittswert aller Branchen beläuft sich auf knapp 61.700 Euro. Die Zusatzleistungen bei LP-Usern in Höhe von durchschnittlich 5.500 Euro umfassen Posten wie Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Handy/Laptop, Firmenwagen oder auch Gewinnbeteiligungen und liegen 2.500 Euro unter dem Branchen-Mittelwert. Auffällig ist hier, dass die User der LABORPRAXIS vergleichsweise häufiger Weihnachts- und Urlaubsgeld bekommen (30 Prozent bzw. 10 Prozent häufiger), jedoch deutlich weniger mit Handy/Laptop ausgestattet werden (knapp 50 Prozent weniger) oder einen Firmenwagen fahren (knapp 60 Prozent weniger).

Die Verdienstmöglichkeiten nach einem Studium oder einer Weiterbildung schlagen sich auch im Gehalt deutlich nieder. Ein Arbeitnehmer mit Studium/Weiterbildung verdient mit 56.300 Euro (62.200 mit Zusatzleistungen) 18.700 Euro mehr (20.700 mit Zusatzleistungen) als ein Arbeitnehmer welcher lediglich eine Ausbildung in einem Unternehmen durchlaufen hat (37.600 Euro ohne Zusatzleistungen und 41.500 Euro mit Zusatzleistungen). Dennoch strebt lediglich ein Drittel der teilnehmenden LABORPRAIXS-User eine Weiterbildung an. Erwartungsgemäß ist das Gehalt bei einem Abiturienten (62.700 Euro mit Zusatzleistungen) größer als bei einem Fachabiturienten (56.350 Euro mit Zusatzleistungen) oder einem Volks-, Mittel- oder Hauptschüler (46.750 Euro mit Zusatzleistungen).

Die Hälfte rechnet mit einer Gehaltserhöhung in den nächsten fünf Jahren

Vier von fünf Angestellten haben in den letzten fünf Jahren eine Gehaltserhöhung erhalten und nannten als häufigste Gründe eine tarifliche Erhöhung (46,7 Prozent) oder zusätzliche Aufgaben (25,6 Prozent). Des Weiteren rechnet knapp die Hälfte der LABORPRAXIS-User (49,6 Prozent) in den nächsten fünf Jahren mit einer weiteren Erhöhung. 48,9 Prozent rechnen mit keiner nennenswerten Änderung und 1,4 Prozent gehen sogar von einer negativen Gehalts-Entwicklung aus. Die User liegen damit ziemlich genau im Branchendurchschnitt.

Bei den Aufgabengebieten sind die Unterschiede erwartungsgemäß etwas größer. Über die Hälfte der Teilnehmer aus dem LABORPRAXIS-Umfeld arbeiten in der Forschung und Entwicklung (29.1 Prozent) oder im Qualitätswesen (24,9 Prozent). Im Branchendurchschnitt arbeitet jeder fünfte Umfrage-Teilnehmer in der Forschung und Entwicklung, knapp 16 Prozent in der IT und jeweils ungefähr jeder zehnte in der Konstruktion, Consulting, Marketing/PR, Fertigung/Produktion oder Qualitätswesen.

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