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Medtech meets Pharma

„Synergien zwischen Medikamentenentwicklung und Medizintechnik erschließen“

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Aber viele innovative Mittelständler haben Probleme bei der Erschließung von Exportmärkten. Kann die Politik hier helfen? Natürlich. Das Bayerische Wirtschaftsministerium im Verbund mit Bayern International tut dies schon seit Jahren: Zum einen über Messebeteiligungen und Infostände wie eben auf der Arab Health mit rund 90 bayerischen Ausstellern. 2014/2015 sind im Bereich der Gesundheitswirtschaft weitere Messebeteiligungen vorgesehen, unter anderem in Kenia, Thailand, Japan, China und Indien. Zum anderen durch Unternehmer- und Delegationsreisen mit entsprechendem Branchenfokus. So werde ich zum Beispiel im Oktober mit einer Wirtschaftsdelegation nach China reisen. Frau Staatsministerin Ilse Aigner wird im Januar 2015 eine Wirtschaftsdelegation nach Saudi Arabien führen. Und nicht zuletzt unterstützen auch unsere mittlerweile 23 Auslandsrepräsentanten bayerische Unternehmen auf deren Exportmärkten.

Inwieweit engagiert sich die bayerische Staatsregierung bei der Innovationsförderung an der Grenzfläche von Industriebranchen, wie zwischen Medizintechnik und Pharma sowie deren Zulieferindustrie?

Innovationen entstehen oftmals gerade auch an den Schnittstellen von Wertschöpfungsketten oder Branchen. Die Bayerische Staatsregierung trägt dem Rechnung und fördert Innovationen und neue Technologien mit einem breiten Instrumentarium: Vom Aufbau von Forschungskapazitäten an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen über die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft in Clustern und Netzwerken wie zum Beispiel auch dem Fachsymposium Medtech meets Pharma bis zur Förderung von F&E-Projekten in Unternehmen. Hier reicht die Palette von bewusst technologieoffenen Förderprogrammen wie etwa dem Innovationsgutschein für kleine Unternehmen und Handwerksbetriebe in Bayern bis zu speziellen Programmen zum Beispiel für die Medizintechnik. Für interessierte Unternehmen ist das Innovations- und Technologiezentrum Bayern (IZTB) im Haus der Forschung ein kompetenter Ansprechpartner und Förderlotse.

Wenn Sie drei Wünsche hätten, um unseren Standort in Deutschland und Bayern international noch konkurrenzfähiger zu machen, welche wären das?

Erstens: Einen noch effizienteren Technologietransfer. Um unsere gute internationale Wettbewerbsposition weiter auszubauen, muss es uns gelingen, exzellente Ideen aus der Forschung noch schneller in neue Produkte und Dienstleistungen umzusetzen und auf den Markt zu bringen. Dafür brauchen wir zweitens die notwendigen Fachkräfte und drittens das notwendige Kapital. Ich denke dabei insbesondere an Wagnis- und Wachstumskapital für junge, technologieorientierte Unternehmen – hier haben wir im Vergleich zu unseren Konkurrenten eine echte Angebotslücke. Es ist unsere Aufgabe als verantwortliche Politiker, die dafür notwendigen und förderlichen Rahmenbedingungen vor allem auch auf Bundesebene zu schaffen – und wo dies nicht reicht, den Akteuren geeignete Anreize und Hilfen bereitzustellen.

Zum Programm und zur Anmeldung

Der Beitrag erschien zuerst auf dem Portal unserer Schwestermarke DeviceMed.

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