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Verfahrenstechnische Präzision Team der Uni Bremen gewinnt Chemcar-Wettbewerb 2013

Das Team Bremchem der Uni Bremen sicherte sich beim achten Chemcar-Wettbewerb den Sieg gegen eine starke, internationale Konkurrenz. Studierenden-Teams waren aufgerufen, kleine Fahrzeuge zu bauen, die für Antrieb und Steuerung ausschließlich (bio-)chemische Reaktionen nutzen.

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Team der Uni Bremen gewinnt ChemCar-Wettbewerb 2013 des VDI.
Team der Uni Bremen gewinnt ChemCar-Wettbewerb 2013 des VDI.
(Bild: VDI)

Zusätzliche Anforderungen: Das Fahrzeug musste in eine Box mit den Abmessungen 43x35x24 Zentimeter passen, eine Ladung von bis zu 30 Prozent des Fahrzeuggewichts transportieren können, und ein Mindestgewicht von zwei Kilogramm haben. Waren alle Anforderungen erfüllt, ging es mit den Chemcars auf die „Rennstrecke“, auf der diesmal die im Vorfeld nicht genau bekannte Distanz von neun Metern zurückgelegt werden musste.

Für den diesjährigen Wettbewerb in Bruchsal, der von den kreativen jungen Verfahrensingenieuren (kjVIs) der VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen VDI-GVC organisiert wurde, hatten sich neun Mannschaften qualifiziert. Zum Einsatz kamen dabei Batterietechnik ebenso wie Thermoelemente und druckgetriebene Fahrzeuge; das Design variierte von Wasserschlauchtrommel bis Waffeleisen. Dass die Kreativität und alle Chemcars in sicheren Bahnen liefen, stellte Inburex Consulting durch aufwendige Sicherheitsprüfungen der Konzepte im Vorfeld sicher.

Das Konzept des Gewinner-Teams Bremchem basiert auf einer Backpulver-Essig-Reaktion, die in einem geschlossenen System einen Überdruck erzeugt, sodass ein wasserbetriebenes Schaufelrad das Vehikel zum Erfolg fahren konnte. Unter großem Beifall der Mitglieder der ProcessNet-Fachgemeinschaft und der zahlreichen Uni-Fanclubs freuten sich die Teammitglieder Fabian Pille, Bennet Brüns, Sven Wittfoth sowie ihr Betreuer Sven Schopf über den Chemcar-Pokal und einen Scheck in Höhe von 2 000 Euro.

Den zweiten Platz belegte wie im Vorjahr das Team der TU Clausthal vor der TU Berlin. TU Lodz, TU Dortmund, RWTH Aachen, FH Köln, TU Braunschweig und KIT Karlsruhe teilten sich die weiteren Ränge. Der Chemgcar-Wettbewerb wurde unterstützt von BASF, Bayer Technology Services, Bentley, Evonik, Lonza, Infraserv Knappsack, Intergraph, Lanxess, Lonza und Inburex.

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