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Powtech 2013 Tipps für Ihren Messe-Abend

Redakteur: Jörg Kempf

Wenn um 18 Uhr die Messe schließt, ist es natürlich noch viel zu früh, um sich ins Hotelzimmer zurückzuziehen. Das kann warten! Schließlich hat Bayerns zweitgrößte Stadt mit ihrer historischen Altstadt und der mächtigen Kaiserburg einiges zu bieten – ob kulturell oder kulinarisch. Keinesfalls entgehen lassen sollte man sich eines der traditionsreichen Bratwursthäuser.

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Nützliche Tipps für den Abend abseits der Powtech.
Nützliche Tipps für den Abend abseits der Powtech.
(Bild: © photocrew - Fotolia.com)

Tragen die Füße nach einem langen Messetag noch? Dann nichts wie os – denn es gibt viel zu erleben, entdecken und erschmecken in Nürnberg. Beginnend mit der Kaiserburg: Als politisch-militärischer Stützpunkt errichtet und eine der bedeutendsten Kaiserpfalzen des Mittelalters, ist sie auch heute noch das Wahrzeichen der Stadt, die durch viele Gelehrte und Künstler bekannt wurde. Die außergewöhnliche Handwerkskunst machte Nürnberg zu einer der wichtigsten Handelsstädte im Mittelalter. Wohl berühmtester Sohn der Stadt ist der Maler Albrecht Dürer, dessen Heim- und Arbeitsstätte (1509 – 1528) heute zu den bekanntesten Museen und Ausstellungen Nürnbergs gehört (Albrecht-Dürer-Haus, Albrecht-Dürer-Str. 39, www.museen.nuernberg.de).

Umgeben von zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die bei keinem Besuch fehlen dürfen, ist der große Marktplatz, mitten in der Innenstadt. Sofort ins Auge fällt der „Schöne Brunnen“ – Motiv zahlreicher Fotos. Geprägt wird der Hauptmarkt auch durch die Fassade der Frauenkirche, die mit der Lorenz- und Sebalduskirche zu den bekanntesten Kirchen gehört.

Falls sich auf Ihrem Stadtrundgang der Hunger einstellt: Der bekannteste Exportschlager Nürnbergs in Sachen „Essen“ ist sicher die Nürnberger Rostbratwurst. Den kleinen Hunger zwischendurch stillt man am besten mit „Drei im Weckla“ – drei Nürnberger Bratwürste mit Senf im Brötchen. Für den größeren oder großen Hunger bestellt man von den fingergroßen Köstlichkeiten wahlweise sechs, acht, zehn oder zwölf Stück. Serviert werden sie meist mit Sauerkraut oder Kartoffelsalat. Beispielsweise im Bratwursthäusle im Schatten der Sebalduskirche (Rathausplatz 1, Tel. +49-911-227695, www.bratwursthaeusle.de), wo die Rostbratwürste seit 1313 auf Buchenholzfeuer gegrillt werden. Seit 1431 verwöhnt inmitten der Altstadt das größte Bratwurstrestaurant der Welt, das Bratwurst Röslein (Rathausplatz 6, Tel. +49-911-214-860, www.bratwurst-roeslein.de), seine Gäste mit rustikaler fränkischer Küche. Traditionell findet man auf fränkischen Speisekarten u.a. auch „Schäuferle mit Kloß und Soß“ oder Sauerbraten.

Als Alternative zu deftiger Kost findet man im Enchilada (Obstmarkt 10, Tel. +49-911-2448498, www.enchilada.de) einen Querschnitt aus texanischer, mexikanischer und südkalifornischer Küche in lockerem Ambiente, dazu eine große Auswahl an Cocktails und Longdrinks. Für frisches Sushi und außergewöhnliche Kreationen steht das Sushi Glas neben dem Germanischen Nationalmuseum. Für die „Bratwurst Roll“ gab es sogar den „Excellency Award“, ein Preis für originelle Sushi-Rezepte (Am Kornmarkt 5-7, Tel. +49-911-2059-901, www.sushi-glas.de).

Quelle: ArrivalGuides „Nürnberg“ (www.arrivalguides.com)

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