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Biotechnologie Transaktionen in der Biotechnologie nehmen zu

| Redakteur: Sonja Beyer

In Deutschland waren 2010 zunehmend Allianzen zwischen der Biotechnologie und der Pharma-Branche zu beobachten. Dies ist ein Ergebnis des aktuellen Biotechnologie-Reports von Ernst & Young.

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Auswahl von Fusionen und Übernahmen deutscher Biotech-Unternehmen (2010) (Quelle: Ernst & Young)
Auswahl von Fusionen und Übernahmen deutscher Biotech-Unternehmen (2010) (Quelle: Ernst & Young)

Frankfurt/Main – Die deutschen Biotech-Unternehmen sind in den letzten Jahren, auch aufgrund massiver Veränderungen in der Pharmaindustrie, aktiver im Transkationsgeschehen geworden. Dies geht aus dem zwölften deutschen Biotechnologie-Report von Ernst & Young hervor. Weil die Unternehmen v.a. durch erschwerte Finanzierungsbedingungen stärker auf die Zusammenarbeit mit Partnern in unterschiedlichen Geschäftsmodellen setzten, hätten 2010 in Deutschland Allianzen zwischen Biotech- und Pharma-Unternehmen zugenommen. Vor allem gab es mehr Auslizenzierungen von Technologien sowie Dienstleistungsverträge. „Besonders erfreulich ist, dass Kollaborationen zur gemeinsamen Produktentwicklung auch bereits in früheren Phasen gelingen“, erläutert Studienautor Siegfried Bialojan, Leiter des Life Science Industriezentrums bei Ernst & Young.

Insgesamt ist die deutsche Biotech-Branche wieder auf Wachstumskurs: Im Jahr 2010 konnte das Kernsegment, also Biotech-Unternehmen, die ihren Stammsitz in Deutschland haben, den Umsatz um sieben Prozent auf 1,06 Milliarden Euro steigern. Auch die Zahl der Beschäftigten stieg – um zwei Prozent auf gut 10 000 – während die Zahl der Unternehmen (400) weiterhin stabil auf dem Niveau des Vorjahres (399) lag.

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