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Marktübersicht Kolbenhubpipetten Trends und Neuentwicklungen bei Kolbenhubpipetten

Autor / Redakteur: Ilka Ottleben* / Dr. Ilka Ottleben

Mechanische Kolbenhubpipetten können heute längst mehr als präzise und reproduzierbar dosieren. Aspekte wie Ergonomie und Sicherheit spielen zunehmend eine wichtige Rolle. LABORPRAXIS hat sich im Markt umgesehen und präsentiert Ihnen neueste Trends und Entwicklungen und eine tabellarische Herstellerübersicht.

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Abb. 1: ErgoOne-Einkanalpipetten von Starlab zeichnen sich durch ihr ergonomisches Design aus, sie sind vollständig autoklavierbar und optimal für Dosierungen aus und in enge Probengefäße geeignet.
Abb. 1: ErgoOne-Einkanalpipetten von Starlab zeichnen sich durch ihr ergonomisches Design aus, sie sind vollständig autoklavierbar und optimal für Dosierungen aus und in enge Probengefäße geeignet.
(Bild: Starlab)

Ob zum Zusammenfügen von Reaktionsansätzen oder zum Probenauftrag – kaum ein Labor kommt heute ohne Pipetten aus. Das genaue und reproduzierbare Dosieren kleinster Flüssigkeitsmengen beherrschen heutige Modelle dabei im Grunde alle. Sachgerechte Bedienung durch den Anwender und regelmäßige Kalibrierung vorausgesetzt, ist die Genauigkeit heute kaum noch ein Unterscheidungsmerkmal für Pipetten unterschiedlicher Hersteller.

In Zeiten immer höher werdender Probenaufkommen und gesteigerter Durchsätze in vielen Laboren, rücken heute vor allem Aspekte wie Ergonomie, Sicherheit oder Langlebigkeit und Robustheit der Geräte in den Fokus der Entwickler.

Ergonomie, Sicherheit und Robustheit

Ob das möglichst minimierte Gewicht, eine ausbalancierte Gewichtsverteilung, möglichst geringe Bedienkräfte bei Dosierung und Spitzenabwurf oder verstellbare Fingerstützen – dies sind nur einige der Eigenschaften, die dem Anwender heute eine möglichst leichte, komfortable und gleichzeitig ergonomisch optimierte Handhabung ermöglichen sollen. Insbesondere bei wiederholten und langen Pipettierserien sollen so arbeitsbedingte Beschwerden an Hand, Arm und Schulter (RSI-Syndrom) vermieden werden.

Das sichere und zuverlässige Dosieren von Flüssigkeiten ist und bleibt natürlich ebenso Fokus der Gerätehersteller und auch hier haben sie in den vergangenen Jahren einiges an Entwicklungsarbeit investiert. So können heute beispielsweise spezielle Features für die Spitzenaufnahme und den Abwurf oder Filtersysteme dabei helfen, Kontaminationen der Pipette und damit Kreuzkontaminationen zu vermeiden. Viele Geräte sind vollständig autoklavierbar oder können mit UV-Licht sterilisiert werden, was den Sicherheitsaspekt weiter betont. Auch ein robustes, wartungsarmes Design aus hochwertigen Materialien sowie die einfache Kalibrierung trägt deutlich zur Sicherheit und Zuverlässigkeit beim Pipettieren bei. Durch integrierte RFID-Tags zum Speichern von Wartungs- und Profildaten und zur Verwaltung des Pipettenbestandes wird zudem, die Rückverfolgbarkeit und Dokumentation gewährleistet.

Auf den folgenden Seiten haben wir für Sie eine Marktübersicht einiger Hersteller von mechanischen Ein-Kanal-Kolbenhubpipetten zusammen gestellt. Die Firmen hatten die Möglichkeit, zwei Modelle aus ihrem Portfolio vorzustellen. Die Übersicht beruht auf Selbstauskünften der teilnehmenden Unternehmen und erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Ein pdf der Tabelle finden Sie unter dem Artikel zum Herunterladen.

* Dr. I. Ottleben: Redaktion LABORPRAXIS, E-Mail ilka.ottleben@vogel.de

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