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Infektionsforschung

Twincore – Zentrum für Infektionsforschung eröffnet

01.09.2008 | Redakteur: Olaf Spörkel

Gemeinsam in die richtige Richtung für die Infektionsforschung (v.l.): Prof. Bitter-Suermann, Prof. Balling, Prof. Kalinke.
Gemeinsam in die richtige Richtung für die Infektionsforschung (v.l.): Prof. Bitter-Suermann, Prof. Balling, Prof. Kalinke.

In Hannover hat ein neues Zentrum für die experimentelle und klinische Infektionsforschung seine Arbeit aufgenommen. Am Twincore sollen neue Strategien für die Diagnose, Vorbeugung und Therapie von Infektionserkrankungen entwickelt werden.

Hannover – Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig und die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) haben mit dem Twincore ein Zentrum für die Infektionsforschung eröffnet. Am Twincore forschen Mediziner und Grundlagenwissenschaftler verschiedener Disziplinen. Sie untersuchen die molekularen Prozesse bei chronischen Infekten durch Bakterien, Viren oder Pilzen, erforschen neue Ansätze für Impf- und Wirkstoffe und analysieren, welche Rolle die genetische Disposition des Patienten spielt. Das Ziel besteht darin, gemeinsam mit den Klinikern neue Diagnosemethoden, Impfstoffe und Therapien für die Patienten zu entwickeln. „Dafür können wir jetzt am Twincore die Expertise in der Grundlagenforschung und in der klinischen Forschung aus den beiden Gründungsinstitutionen kombinieren“, sagt Prof. Dr. Ulrich Kalinke, Geschäftsführer des Twincore.

Prof. Dr. Rudi Balling, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung in Braunschweig sagte: „Die Ergebnisse der Infektionsforschung werden mithilfe des Twincore wesentlich schneller als bisher beim Patienten ankommen.“ Grundlage dafür ist die intensive Zusammenarbeit, die Kliniker und Grundlagenwissenschaftler am Twincore starten wollen, so der Präsident der MHH, Prof. Dr. Dieter Bitter-Suermann: „Die Ärzte der MHH kennen ganz genau die Probleme, die bei der Behandlung von Patienten mit Infektionen auftauchen. Die Grundlagenforscher verfügen über die Methoden und die technische Ausrüstung, um diese Probleme zu lösen. Daher ist das in der medizinischen Wissenschaft gebrauchte geflügelte Wort ,from bench to bedside - von der Laborbank an das Krankenbett‘ keine Einbahnstraße, sondern genauso werden umgekehrt ,from bedside to bench‘ Erfahrungs- und Lösungsvorschläge zurückgespielt. Dazu wird das Twincore einen wichtigen Beitrag leisten.“

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