Suchen

Kältetechnik Umweltverträgliche Kältemittel

| Redakteur: Doris Popp

Eine geplante EU-Neuverordnung über fluorierte Treibhausgase sieht ab 2015 eine schrittweise Reduzierung von teilhalogenierten Fluorkohlenwasserstoffen (HFKW) vor. Huber Kältemaschinenbau hat bereits vor 20 Jahren mit der Umstellung auf umweltverträgliche Kältemittel begonnen.

Firmen zum Thema

Über 90 % der Huber-Geräte werden mit umweltverträglichen Kältemitteln ausgeliefert.
Über 90 % der Huber-Geräte werden mit umweltverträglichen Kältemitteln ausgeliefert.
(Bild: Peter Huber Kältemaschinenbau)

Offenburg – Der globale Klimaschutz gilt als eine der größten ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Eine geplante EU-Neuverordnung über fluorierte Treibhausgase sieht deshalb ab 2015 eine schrittweise Reduzierung von teilhalogenierten Fluorkohlenwasserstoffen (HFKW) vor. Wegen ihres hohen Treibhauspotenzials gelten die so genannten F-Gase als besonders klimaschädigend.

Während viele Hersteller derzeit noch primär Geräte mit HFKW-Kältemitteln anbieten, ist der Offenburger Temperiertechnikspezialist Huber Kältemaschinenbau bereits einen Schritt weiter. Mit dem Aktionsprogramm „Umwelt plus“ begann Huber schon vor 20 Jahren mit der konsequenten Umstellung auf umweltverträgliche Kältemittel. Mit großem Erfolg: 2012 wurden bereits 90 % aller Huber-Geräte mit natürlichen Kältemitteln ausgeliefert. Das Unternehmen gehört nach eigenen Angaben zu den Vorreitern für ökologische und ressourcenschonende Temperiertechnik und bietet weite Teile des Produktsortiments mit klimafreundlichen Kältemitteln an.

Die aktuellen Modelle entlasten die Umwelt durch den Einsatz von Kältemitteln wie Propan R290, Isobutan R600a oder Propen bzw. Propylen R1270. In der Praxis erzielt die umweltschonende Kältetechnik bessere Wirkungsgrade und Temperierergebnisse – das belegen z.B. die Minichiller, Ministate und Petite Fleurs. Die Geräte sind serienmäßig mit Propan R290 ausgerüstet. Die Geräte besitzen ein Ozonabbaupotenzial (ODP) von „null“ und ein Global Warming Potenzial (GWP) von „drei“. Zum Vergleich: viele Geräte am Markt arbeiten noch immer mit dem Kältemittel R134a, welches einen GWP-Wert von 16 000 aufweist.

(ID:39667280)