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Strategisches Netzwerk Bioökonomie (BECY) Universität Hohenheim erhält weiter Förderung

| Redakteur: Doris Popp

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert das Strategische Netzwerk Bioökonomie (BECY), das die Universität Hohenheim gemeinsam mit vier Partneruniversitäten aus Kanada, Brasilien und Mexiko durchführt, noch einmal für zwei Jahre.

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BECY-Sprecher Prof. Dr. Andreas Pyka bei einer DAAD-Veranstaltung in Berlin
BECY-Sprecher Prof. Dr. Andreas Pyka bei einer DAAD-Veranstaltung in Berlin
(Bild: DAAD, Fotograf Stefan Zeitz, Berlin)

Stuttgart– Gemeinsam mit Partneruniversitäten aus Kanada, Brasilien und Mexiko treibt die Universität Hohenheim Forschung und Lehre in Bioökonomie seit 2013 voran. Der international erfolgreiche Austausch des Strategischen Netzwerks Bioökonomie (BECY) im zentralen interdisziplinären Hohenheimer Forschungsschwerpunkt überzeugte nun erneut den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). Er fördert dieses Projekt mit globaler Perspektive noch einmal für zwei Jahre mit 230 000 Euro. BECY will damit seine Netzwerkaktivitäten auf die Nachwuchsförderung konzentrieren und die neue Graduiertenakademie der Universität Hohenheim von Beginn an begleiten.

Bioökonomie ist die neue Wirtschaftsform, die zukunftsorientierte Nutzung von biologischen Ressourcen in den Mittelpunkt stellt. Wichtigste Ziele der Bioökonomie sind weltweite Ernährungssicherheit, nachhaltige Agrarproduktion, gesunde und sichere Lebensmittel, industrielle Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen sowie nachhaltige Innovation und Energieträger auf Basis von Biomasse.

Das Strategische Netzwerk BECY unterstützt und vernetzt Studierende, Doktoranden und Forscher, die sich mit Bioökonomie beschäftigen. „Wir freuen uns außerordentlich darüber, dass wir weitermachen können“, sagt Prof. Dr. Andreas Pyka, Prorektor für Internationalisierung der Universität Hohenheim und Sprecher des BECY-Netzwerks. „Mit der Weiterförderung können wir neue Akzente setzen.“

In den vergangenen vier Jahren baute BECY die internationale Säule der Bioökonomie aus, brachte Studierende ins Bioökonomiestudium und förderte die fächerübergreifende und internationale Vernetzung der Professoren. „Jetzt wollen wir uns besonders dem weiteren Ausbau der Graduiertenakademie hier in Hohenheim widmen und die internationale Zusammenarbeit mit unseren bewährten Partnern vertiefen“, so Prof. Dr. Pyka. „Damit möchten wir Promotionen auf hohem Niveau sichern, um den besten wissenschaftlichen Nachwuchs national und international nach Hohenheim zu holen.“

Internationales Stipendienprogramm, Summer School und wissenschaftlicher Kongress

„Für die Zeit bis 2018 bieten wir weitere 40 Stipendien für Studien- und Forschungsaufenthalte sowie Dozenturen an unseren Partneruniversitäten oder in Hohenheim im Netzwerk an“, erklärt Franziska Schenk, Projektleiterin von BECY und Leiterin des Akademischen Auslandsamts. „Außerdem ist eine Fortführung der jährlichen Summer School über Bioökonomie für internationale Studierende geplant und eine wissenschaftliche Konferenz zum Thema Bioökonomie im Jubiläumsjahr der Universität Hohenheim im Jahr 2018.“ Die Universität Hohenheim koordiniert nicht nur die Aktivitäten in Hohenheim, sondern federführend alle Aktivitäten des Netzwerks.

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