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Studie zum Talent Relationship Management Unternehmen lassen Kontakte zu Fachkräften ungenutzt

| Autor / Redakteur: Natalie Wander / Dipl.-Medienwirt (FH) Matthias Back

Dass immer mehr Unternehmen ausgebildete Fachkräfte fehlen, ist nichts neues. Dass viele aber leichtfertig Kontakte zu Kandidaten verspielen schon. Dies zeigt eine Studie zum Thema „Talent Relationship Management“.

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Bei dieser Frage bewahrheitet sich das Kommunikationsverhalten der Generation Y. Sie bevorzugen hauptsächlich einen elektronischen Kontakt. Eine persönliche Verbindung ist jedoch auch nicht von der Hand zu weisen.
Bei dieser Frage bewahrheitet sich das Kommunikationsverhalten der Generation Y. Sie bevorzugen hauptsächlich einen elektronischen Kontakt. Eine persönliche Verbindung ist jedoch auch nicht von der Hand zu weisen.
(Bildquelle: IntraWorlds )

Viele junge Menschen wählen für den Einstieg in den Arbeitsmarkt ein Praktikum oder einen Werkstudentenvertrag. Deshalb wünschen sich 80 Prozent von ihnen, nachdem sie positive Erfahrungen im Unternehmen gemacht haben, durchaus weiteren Kontakt zur Firma. Mehr als die Hälfte kann sich auch einen späteren Einstieg beim ehemaligen Arbeitgeber vorstellen. Dieses Potenzial, mit dem man gegen den Fachkräftemangel ankämpfen kann, scheint vielen Betrieben jedoch bislang nicht bewusst zu sein.

Talent Relationship Management

Dabei gibt es für Personalverantwortliche viele Möglichkeiten, mit ihren ehemaligen jungen Mitarbeitern in Verbindung zu bleiben. Ein Stichwort ist hier das Talent Relationship Management. Diese personalpolitische Maßnahme basiert auf den Ideen des Customer Relationship Managements, nur mit dem Unterschied, dass nicht Kunden das Ziel sind, sondern vielversprechende Kandidaten. Um talentierte neue Mitarbeiter zu erreichen, können einige Maßnahmen ergriffen werden. Laut der Studie wünschen sich junge Menschen, vor allem eine elektronische Verbindung zum ehemaligen Arbeitgeber, sind jedoch auch einem persönlichen Kontakt nicht abgeneigt.

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Gerade der Weg via Online-Kommunikation muss aber mit Bedacht gewählt werden. Während der Hype um Social Media mittlerweile verflogen ist, zeigt sich nun, dass besonders soziale Netzwerke kein Weg sind, um Praktikanten oder Werkstudenten an sich zu binden. Baut man jedoch eine eigene Unternehmens-Talent-Community auf und bietet hierbei verschiedene weiterführende Informationen und News über das eigene Unternehmen an, würden über zwei Drittel der Befragten diese Community nutzen.

Fazit:

Unternehmen sollten dieses Potenzial von ehemaligen Praktikanten und Werkstunden nicht länger ausblenden. Analysieren und nutzen Sie diese verfügbaren Fachkräfte. Bieten Sie ihnen die richtigen Angebote und Informationen und zwar vor allem über die von der Zielgruppe bevorzugten Kanäle.

Zur Studienerhebung:

Zielgruppe der Studie „Talent Relationship Management Studie 2013“ von IntraWorlds waren Studierende und Young Professionals. Die Teilnehmer sollten unter anderem die TRM-Aktivitäten von Unternehmen differenziert bewerten. 68 Prozent der Befragten waren Studierende unterschiedlicher Fachbereiche, 51 Prozent der Antworten kamen aus der Gruppe der 22- bis 26-Jährigen. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer studiert Wirtschafts- oder Ingenieurswissenschaften/Informatik – also Studienfächer, in denen der Fachkräftemangel besonders groß ist.

Die vollständige Talent Relationship Management Studie 2013 finden Sie auf der Webseite von Intra Worlds.

Die Autorin ist Redakteurin bei marconomy. E-Mail: natalie.wander@vogel.de

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