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Schaumanalyse Untersuchungen für schaumgestützte Verfahren

| Redakteur: Doris Popp

Mit dem High Pressure Foam Analyzer (HPFA) bringt Krüss ein Messinstrument zur gleichzeitigen Erfassung der Schaumhöhe und -struktur unter Hochdruck auf den Markt.

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Neues Messinstrument High Pressure Foam Analyzer – HPFA
Neues Messinstrument High Pressure Foam Analyzer – HPFA
(Bild: Krüss)

Verwendung findet das HPFA vor allem in der tertiären Erdölförderung, wo Schäume die Effizienz von Flutungsverfahren mit Gasen wie Kohlendioxid oder Stickstoff steigern. Beim HPFA erfassen zwei hochauflösende Kameras parallel die Schaummenge und ein Videobild der Schaumlamellen während des Aufschäumens und danach. Unterstützt durch die Echtzeit-Bildauswertung der Software Advvance ermittelt das Instrument die Schäumbarkeit und den Schaumzerfall sowie die Veränderungen der absoluten Blasengrößen und deren statistische Verteilung. Die Messzelle des HPFA arbeitet bei Drücken bis 350 bar und Temperaturen bis 120 °C. Dabei übergeben Sensoren permanent Messwerte für den Druck und die Temperatur an die Software. Für eine reproduzierbare Schaumbildung sorgt ein Filter, durch den das Gas unter Druck in die flüssige Probe strömt. Variable Filter mit verschiedenen Porengrößen simulieren die charakteristische Porosität des jeweiligen Gesteins und erlauben die Modellierung von Schäumen mit unterschiedlichen Blasengrößen.

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