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Omnilab Labormesse Bremen

Veranstaltungskonzept nun auch in weiteren Städten

| Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

Am 12. März 2015 fand die dritte Omnilab Labormesse Bremen von Omnilab Laborzentrum in Kooperation mit der Universität Bremen in deren Räumlichkeiten statt.
Am 12. März 2015 fand die dritte Omnilab Labormesse Bremen von Omnilab Laborzentrum in Kooperation mit der Universität Bremen in deren Räumlichkeiten statt. (Bild: LABORPRAXIS)

Am 12. März 2015 fand die dritte Omnilab Labormesse Bremen veranstaltet vom Omnilab-Laborzentrum in Kooperation mit der Universität Bremen in deren Räumlichkeiten statt. Sechs verschiedene Vorträge sowie eine Ausstellung mit gut 50 Herstellern der Laborbranche und vier Forschungs- und Bildungseinrichtungen konnten kostenlos besucht werden.

Bremen – Die pH-Wert-Messung mithilfe von pH-Elektroden ist in vielen Laboren als Teil der täglichen Laborroutine essenziell. Dabei ist die Methode so hilfreich wie einfach, neigt man zu denken: pH-Meter einstellen, kalibrieren, Sonde eintauchen, pH-Wert ablesen, fertig. Dass sich in jedem dieser Punkte unendlich viele Fehlerquellen „verstecken“, die eine pH-Wert-Messung, schenkt man ihnen keine Beachtung, so aussagekräftig machen, dass man sie auch ganz hätte lassen können – das alles veranschaulichte Dr. Michael Lobbel, SI Analytics, sehr praxisnah in seinem Vortrag anlässlich der dritten Omnilab Labormesse Bremen. So konnten die Zuhörer beispielsweise lernen, warum, wie und wie oft kalibriert werden muss, dass der alkalische Puffer durch das CO2 der Luft seinen pH-Wert so stark verändert, dass man ihn nur ganz frisch geöffnet oder gar nicht zur Kalibrierung verwenden sollte, was die pH-Wert-Messung beeinflusst und worauf man bei der Auswahl des richtigen Sensors achten sollte.

Das Konzept der Veranstalter, die Labormesse mit einem ausgewählten, praxisnahen Vortragsprogramm zu verknüpfen, scheint dabei aufzugehen: An den Fachvorträgen nahmen in diesem Jahr etwa 150 Besucher teil. Neben den pH-Elektroden waren die Gefriertrocknung, Sicherheitswerkbänke und Vakuumpumpen weitere Themen. Darüber hinaus berichteten zwei Referenten über das GHS (Global harmonisiertes System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien) und über gesundheitliche Auswirkungen von Schadstoffen in Gebäuden.

Direkter Dialog zwischen Herstellern und den Anwendern

Die Ausstellung von über 50 Herstellern der Laborbranche und vier Forschungs- und Bildungseinrichtungen fand ebenfalls in den Räumlichkeiten der Universität Bremen statt. Sie wurde in diesem Jahr von rund 300 Besuchern genutzt, um sich über aktuelle Entwicklungen aus dem Bereich der Labortechnik und das Portfolio von Omnilab zu informieren. „Unser Konzept, den direkten Dialog zwischen Herstellern und den Anwendern mit dieser Ausstellung anzubieten, wurde wieder sehr gut angenommen“, so Joachim Jürgens, Omnilab Geschäftsführer. Er ergänzt: „Auch nach über zwanzig Jahren hat dieses Konzept nicht an Attraktivität verloren.“

So stellte beispielsweise Berner die neu entwickelte biologische Sicherheitswerkbank Claire aus. „Auch mit der Firma Zeiss konnten unsere Kunden sich hinsichtlich neuer Stereomikroskope fachkundig beraten lassen,“ meint Jens Brockhoff, Vertriebsleiter bei Omnilab. Interessenten, die die Bremer Labormesse nicht besuchen konnten, können sich nachträglich gezielt zum Thema Mikroskopie auf mikroskopie.omnilab.de über die verschiedenen Anwendungsgebiete und dazu passende Geräte informieren.

Die nächste Labormesse folgt im Juni in München

Die Omnilab Labormessen finden neben dem Standort Bremen bisher regelmäßig in Braunschweig, Oldenburg und Rostock statt. Ergänzend plant das Unternehmen dieses Veranstaltungskonzept an weiteren Standorten durchzuführen. So findet die nächste Messe am 26. Juni 2015 in München statt.

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