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Steuerrabatte für F&E Vfa plädiert für steuerliche Forschungsförderung

| Redakteur: Tobias Hüser

Mit Blick auf die Koalitionsgespräche zwischen CDU/CSU und SPD hat sich heute Birgit Firscher, Hauptgeschäftsführerin des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa), für eine steuerliche Forschungsförderung stark gemacht. Forschungsförderung sei Zukunftssicherung, denn Forschung schaffe die Wissensbasis für neue Produkte, Anwendungen und Problemlösungen, so Fischer.

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„Forschungsförderung ist Zukunftssicherung. Denn Forschung schafft die Wissensbasis für neue Produkte, Anwendungen und Problemlösungen und ist deshalb Deutschlands wichtigste Ressource“, sagt Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Vfa.
„Forschungsförderung ist Zukunftssicherung. Denn Forschung schafft die Wissensbasis für neue Produkte, Anwendungen und Problemlösungen und ist deshalb Deutschlands wichtigste Ressource“, sagt Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Vfa.
(Bild: Vfa)

Berlin – In den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD debattieren die Politiker derzeit über die schon in der letzten Legislaturperiode vorgesehene Forschungsförderung durch Steuerrabatte. „Wer sich nicht dazu durchringen kann, Forschung mit vollem Schub zu fördern, vergibt Chancen auf neue Hightech-Arbeitsplätze und die Exportgüter von morgen. Deshalb ist es geboten, eine steuerliche Forschungsförderung für alle forschenden Unternehmen einzuführen“, sagt Fischer.

Fast alle Wettbewerber-Nationen der EU wie auch Japan und die USA haben eine steuerliche Forschungsförderung implementiert: Firmen können hier ihre Aufwendungen für Forschung und Entwicklung direkt steuermindernd geltend machen. Firmen, die noch vor der Vermarktung erster Produkte oder Dienstleistungen stehen, erhalten eine Steuergutschrift. Frankreich wirbt beispielsweise intensiv mit einem 50-prozentigen Steuerabzug im ersten Jahr um die Ansiedlung innovativer Firmen.

„Angesichts des internationalen Standort-Wettbewerbs sind die Zukunftschancen Deutschlands eng mit seiner Forschungsstärke verknüpft“, so Fischer weiter. „Insbesondere Firmen, die ihre Standorte international auswählen können, brauchen gute Argumente, weshalb sie Forschungsinvestitionen gerade in Deutschland tätigen sollten.“

Wie der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) tritt der Vfa dafür ein, dass Deutschland eine steuerliche Forschungsförderung in Form eines 10-%igen Abzugs des F&E-Aufwands von der Steuerschuld implementiert.

Abschließend stellt Fischer klar: „Auch die zwischenzeitlich erwogene Einführung der steuerlichen Forschungsförderung nur für kleine und mittlere Unternehmen wäre keine entschlossene Zukunftspolitik für Deutschland: Hiermit würde sicherlich inhaltlich wertvolle Forschung gefördert, doch ein substanzieller Effekt bliebe aus. Denn kleine und mittlere Unternehmen erbringen maximal ein Fünftel der industriellen Forschungsleistung in Deutschland, und das oft auch erst dank Kooperation mit großen Firmen.“

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