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Achema 2018: Virtuelle Realität für Laborgeräte

Von der Schulungsplattform bis zur Anwender-Community

| Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

„Hands on“ der anderen Art: Bei IKA in Halle 4.2, Stand K7 können Besucher tief in virtuelle Realitäten eintauchen und dabei auch einiges über neue Laborgeräte lernen.
„Hands on“ der anderen Art: Bei IKA in Halle 4.2, Stand K7 können Besucher tief in virtuelle Realitäten eintauchen und dabei auch einiges über neue Laborgeräte lernen. (Bild: Ottleben/LABORPRAXIS)

Weltweite Vernetzung ist in der Laborbranche seit vielen Jahren einer der großen Trends. Doch können Bereiche wie die Forschung & Entwicklung davon profitieren, wenn der Austausch durch direkte Interaktion in virtuellen Realitäten ermöglicht wird? Laborgerätehersteller IKA ist hiervon überzeugt und hat mit seiner Virtual-Reality-Ausgründung Realworld One bereits in beeindruckender Weise vorgelegt.

„Warum sollen wir virtuelle Realitäten kreieren, wo unsere Computerbildschirme heute doch schon ziemlich gut sind?“, fragt Pascal Stiegelmann, CEO der Virtual-Reality-Ausgründung Realworld One des Laborgeräteherstellers IKA anlässlich einer Keynote des Unternehmens. „Weil virtuelle Realitäten in Zukunft unserem Alltag wesentlich beeinflussen werden“, ist sich Stiegelmann sicher. Egal ob ihm Privatleben, der Industrie oder in F&E.

„Hands on“ der anderen Art am Messestand von IKA

Und – das kann jeder Messebesucher schon heute am IKA-Stand live ausprobieren – weil es etwas anderes ist, die Bedienungsanleitung eines Laborgerätes einfach nur zu lesen, oder aber die Funktion des Gerätes tatsächlich und im wahrsten Sinne des Wortes (virtuell) zu „begreifen“ und (interaktiv) mit dem System zu arbeiten. „Hands on“ bekommt bei IKA mit Realworld One eine neue, eine virtuelle Dimension. Die Multiplayer-basierte VR-Plattform soll in der Einführungsphase v.a. IKA-Mitarbeiter rund um die Welt z.B. an den Systemen trainieren und ihnen die Möglichkeit der Interaktion geben. „Doch am Ende adressieren wir die Anwender unserer Produkte, aber auch andere Ausrüster, die sich uns anschließen und deren Endanwender“, so Stiegelmann. Zu den Realworld-One-Partnern gehören bis dato Unternehmen wie Tecan, Binder, Zeiss, Qiagen oder Verder, aber auch Forschungseinrichtungen wie die Technische Universität München, die Harvard University oder das MIT.

Virtual Reality im Labor: Blick in neue Realitäten

Laborgerätehersteller nutzt Virtual-Reality-Anwendungen

Virtual Reality im Labor: Blick in neue Realitäten

06.06.18 - Anwender-Communitiy, Konfigurator oder Schulungsplattform, die Virtual-Reality-Ausgründung Realworld One soll dem Laborgerätehersteller IKA in vielerlei Hinsicht helfen. Das Beste: Die Technik soll auch anderen Ausrüstern zur Verfügung gestellt werden, wie Realword-One-CEO Pascal Stiegelmann und IKA-Inhaber René Stiegelmann im LP-Interview verraten. lesen

Wissens-Community in der virtuellen Realität

Die VR-Plattform soll zudem Wissens-Communities aufbauen: Für IKAs neues System zur elektrochemischen Synthese Electrasyn 2.0 ist bereits im Juli ein erstes Community Event geplant, das es Anwendern ermöglichen soll, sich im virtuellen Raum über Fragestellungen der präparativen organischen Synthese auszutauschen.

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