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Pharmazeutische Industrie Wachstumsbremse in der Pharmaindustrie

| Redakteur: Sonja Beyer

Bis 2015 nur noch 1,3 Prozent Wachstum, so lautet die Prognose des Marktanalysten Datamonitor für führende Pharmahersteller.

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Auslaufende Patente werden der Pharmaindustrie Umsatzeinbußen bei Blockbuster-Medikamenten bescheren. (Bild: Andrea Damm/Pixelio)
Auslaufende Patente werden der Pharmaindustrie Umsatzeinbußen bei Blockbuster-Medikamenten bescheren. (Bild: Andrea Damm/Pixelio)

London/UK – Diese konnten zwar laut Datamonitor von 2003 bis 2009 auf solide Umsatzzuwächse mit einer Wachstumsrate von durchschnittlich 7,1 Prozent blicken, die jedoch durch ablaufende Patente und daraus folgende Rückgänge beim Verkauf von Markenpräparaten bröckeln werden. Verschärfen werde sich die Situation dadurch, dass sich die Entwicklung neuer Produkte schwierig gestaltet, die die Umsatzeinbußen bei Blockbustern kompensieren können. Gewinner seien deshalb Unternehmen, die vom Generikawettbewerb abgeschottet sind oder in anderen Bereichen wie z.B. Nischenanwendungen gute Einnahmequellen haben. So wird bei den großen Pharmaunternehmen nur Bayer, Novartis, Roche und Glaxosmithkline ein überdurchschnittliches Wachstum prognostiziert. Außerdem wird geschätzt, dass elf der 43 Unternehmen, die genauer untersucht wurden, bis 2015 mit negativen Wachstumsraten zu rechnen haben. Bei den Unternehmen mit positiven Wachstumsraten werden nur sechs den Durchschnittswert von 2003 bis 2009 übertreffen können.

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