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Wägemodul Wägen in automatisierten Prozessen

Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

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Das ultrakompakte Wägemodul WMC misst nur 25 mm Breite (bzw. 1“). (Bild: Mettler Toledo)
Das ultrakompakte Wägemodul WMC misst nur 25 mm Breite (bzw. 1“). (Bild: Mettler Toledo)

In-Prozess-Steuerungen und integriertes Wägen ist durch das neue ultrakompakte Wägemodul WMC von Mettler Toledo nun auch in sehr kompakten Systemen möglich, weil das Modul 25 mm Breite (bzw. 1“) misst. Das Modul eröffnet neue Möglichkeiten in der Qualitätskontrolle sowie bei Mikro-Dosiervorgängen von Flüssigkeiten und Pulvern. Störeinflüsse z.B. durch raue Industrieumgebungen haben durch modernste Signalverarbeitung keinen Einfluss auf die Messergebnisse, heißt es in einer Pressemeldung des Unternehmens.

Die drei Modelle erlauben Messungen bei einer jeweiligen Höchstlast von 10 bzw. 20 g bei einer Auflösung von bis zu 10 µg. Im Online Modus werden pro Sekunde 92 vollverwertbare Wägedaten gesendet, d.h. alle 11 Millisekunden steht ein Wägewert z.B. für Dosier- und Abfüllprozesse zur Verfügung. Die neu patentierte Direktkoppelungstechnik für Kraftkompensationswaagen macht die präzise Funktion auf kleinstem Raum möglich und ersetzt die übliche Übersetzung durch Hebelwerk. Die damit verbundene, minimale interne Masse, sorgt für eine maximale Dynamik bei der Störungskompensation durch Schwingungen und Stöße. Das Wägemodul zeichnet sich zudem durch die Überlastfähigkeit aus. Trotz 20 g Nennlastbereich, kann das WMC-Wägemodul mit bis zu 2 kg ohne Schäden belastet werden. Überdies werden die in Maschinen zum Alltag zählenden Laststöße, z.B. bei Handlingvorgängen, ohne Schäden toleriert.

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