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Lebensmittelsicherheit Warnung vor gesundheitsgefährdenden, ekelerregenden Lebensmitteln

| Redakteur: Doris Popp

Seit einem Jahr können sich Verbraucher auf dem Portal www.lebensmittelwarnung.de über gesundheitsgefährdende Lebensmittel und Rückrufaktionen in Deutschland informieren.

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Im Oktober 2011 ging das Portal www.lebensmittelwarnung.de an den Start.
Im Oktober 2011 ging das Portal www.lebensmittelwarnung.de an den Start.
(Screenshot: www.lebensmittelwarnung.de)

Berlin – Mehr als drei Millionen Mal wurde die Seite seit ihrem Bestehen aufgerufen. Die große Resonanz ist für die Betreiber des Portals, die Bundesländer und das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), ein Grund, das Angebot zu erweitern: So wird in Zukunft auch vor gesundheitsschädlichen Bedarfsgegenständen wie Geschirr, Spielzeug, Reinigungsmittel oder Kosmetika gewarnt.

„Das Portal www.lebensmittelwarnung.de ist ein entscheidender Baustein für mehr Transparenz in der Lebensmittelkontrolle. Hier erhalten die Verbraucher auf einen Blick wichtige Informationen. Neben diesem Portal haben wir für die Länderbehörden per Gesetz weitgehende Veröffentlichungspflichten und –rechte geschaffen und damit eine Transparenz in der Lebensmittelkontrolle erreicht, die es so in Deutschland bislang nicht gegeben hat. Lebensmittelwarnung.de ist außerdem ein Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Bund und Ländern in der Lebensmittelsicherheit“, sagte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner anlässlich des einjährigen Bestehens der Internetseite. Besonders erfreut zeigte sie sich über die hohe Resonanz, die das Portal bei Verbrauchern, aber auch bei den Medien erfährt.

Derzeit veröffentlichen die Bundesländer und das BVL auf www.lebensmittelwarnung.de Warnungen und Informationen der Lebensmittelunternehmen und der zuständigen Behörden vor Lebensmitteln, die gesundheitsgefährdend, ekelerregend oder geeignet sind, die Verbraucher zu täuschen, und die sich bereits im Handel und damit unter Umständen auch schon in einzelnen Haushalten befinden.

Bald können die zuständigen Behörden auch vor Bakterien in Cremes oder fehlerhaftem Kinderspielzeug über dieses Webportal warnen. Die Entscheidung, die Seite um entsprechende Warnungen vor Bedarfsgegenständen (dazu gehören Verbraucherprodukte wie Spielzeug und Kleidung) sowie kosmetischen Mitteln zu erweitern, traf die Verbraucherschutzministerkonferenz (VSMK) bei ihrer Herbsttagung Mitte September 2012 in Hamburg. Das BVL wird die Erweiterung zusammen mit den Ländern umsetzen.

Außerdem werden die Verbraucher in naher Zukunft die Möglichkeit haben, sich via E-Mail-Newsletter sowie RSS-Feed über neue Warnungen benachrichtigen zu lassen. Die Verbraucher werden durch diese Neuerungen auf www.lebensmittelwarnung.de noch schneller und umfassender informiert als bisher. Die Benachrichtigung via Twitter ist bereits heute möglich.

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