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Konduktometrie: Grundlagen und Tipps

Was bei der Leitfähigkeitsmessung zu beachten ist

| Autor/ Redakteur: Martin Heule* / Christian Lüttmann

Fehler bei der Leitfähigkeitsmessung zu vermeiden ist leicht, wenn man das Funktionsprinzip der Messzellen versteht. Lesen Sie hier Anwendungstipps und erfahren Sie, wozu Metrohm Leitfähigkeitsmesszellen mit fünf Ringen ausgestattet hat.

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Abb.1: Leitfähigkeitsmesszellen mit vier Ringen (hier skizziert) weisen schlechter gekapselte elektrische Felder auf als welche mit fünf Ringen.
Abb.1: Leitfähigkeitsmesszellen mit vier Ringen (hier skizziert) weisen schlechter gekapselte elektrische Felder auf als welche mit fünf Ringen.
(Bild: Metrohm)

Die elektrische Leitfähigkeit einer Lösung ist eine universelle physikalische Größe. Sie gibt die Fähigkeit eines Stoffes an, elektrischen Strom zu leiten. Alle in der Probe gelösten Ionen tragen zur Leitfähigkeit bei, es handelt sich also um einen Summenparameter.

Um die Leitfähigkeit einer Lösung zu bestimmen, wird der elektrische Widerstand der Lösung gemessen, üblicherweise mit einer entsprechenden Sonde (Leitfähigkeitsmesszelle), die in die Lösung eingetaucht wird. Mit guter Elektronik scheint dies weiter kein Problem zu sein. Allerdings zeigt sich in der Praxis immer wieder, dass dennoch Schwierigkeiten auftreten können. Insbesondere stellen grundsätzliche Eigenschaften der Leitfähigkeit eine Herausforderung dar, aber auch auf der messtechnischen Seite gibt es einiges zu beachten. Im Folgenden finden Sie Grundlagen zur Leitfähigkeitsmessung und zu Aufbau und Funktionsweise der Messzelle, sowie Tipps zum Vermeiden klassischer Fehler.