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Reach

Was ist neu in der Reach-Verordnung?

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Ein Stoff, eine Registrierung

Sowohl die Durchführungsverordnung wie auch die Softwareupdates stärken das „Ein Stoff, eine Registrierung“-Prinzip (One Substance, One Registration, kurz OSOR). Einige der Änderungen zielen daher darauf ab, „Trittbrettfahrer“ davon abzuhalten, irrelevante oder ungenaue Informationen in ihren Dossiers anzugeben. Ein kürzlich erfolgtes Grundsatzurteil des Beschwerdeausschusses hat im wesentlichen zugunsten der rückwirkenden Anwendung des OSOR-Prinzips entschieden.

Das OSOR-Prinzip soll nicht nur dazu dienen, den Datenaustausch zu fördern und die Kosten für die Industrie zu minimieren, sondern auch die Agentur entlasten, Informationen soweit wie möglich harmonisieren und die Anzahl an Tierversuchen reduzieren.

REACH-IT erhielt bereits eine kleinere Aktualisierung, um individuelle Anträge zu unterbinden, wenn bereits ein gemeinsamer oder individueller Antrag existiert. Es sei darauf hingewiesen, dass es auch bei einer gemeinsamen Registrierung noch möglich sein wird, die Preisgabe gewisser Informationen im Rahmen der gemeinsamen Registrierung zu verweigern und diese individuell bekannt zu geben.

Dies führt jedoch dazu, dass jedes der Dossiers automatisch für einen Compliance Check (CCH) priorisiert wird. Außerdem ist es nicht möglich, die Angabe aller verlangten Informationen zu verweigern. Das Dossier muss dennoch im Rahmen der gemeinsamen Einreichung übermittelt werden.

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