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LP-Dossier Klimaforschung

Wissenschaftler schlagen Alarm in Sachen Klima

| Redakteur: Marc Platthaus

Viele Experten machen die Klimaerwärmung für die derzeitigen, drastischen Wetterereignisse wie Dürren verantwortlich.
Viele Experten machen die Klimaerwärmung für die derzeitigen, drastischen Wetterereignisse wie Dürren verantwortlich. (Bild: © f9photos - Fotolia)

Der Klimawandel ist im vollen Gange – Starkwetter-Ereignisse in vielen Regionen der Erde sind hierfür ein Beweis. Was treibt Wissenschaftler in diesem extrem vielschichtigen Forschungsfeld um? Wir haben in unserem Dossier einige aktuelle Ergebnisse zur Klimaforschung zusammengestellt.

Überschwemmungen, Dürreperioden oder Wirbelstürme – die Zahl außergewöhnlicher Wetterereignisse hat in den vergangenen Jahren drastisch zugenommen. Das Klima steht Kopf und viele Experten fordern jetzt eine Kehrwende in Sachen Klimapolitik. Immerhin: Bis auf Syrien haben Ende 2017 alle Länder das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet. Und obwohl – oder gerade weil – die USA durch Donald Trump ihren Austritt angekündigt haben, ist Klima ein Thema, das Menschen grenzübergreifend vereint.

Was Wissenschaftler derzeit in Sachen Klima umtreibt, präsentieren wir anhand einiger Beispiele in unserem Dossier Klimaforschung.

Korallen sind erstaunlich empfindliche Unterwasserbewohner. Die steigenden Meerestemperaturen machen ihnen daher besonders zu schaffen. Wie Korallenriffe dennoch den klimatischen Veränderungen trotzen können, lesen Sie hier:

Wie Bakterien Korallen vor dem Klimatod schützen

Symbiose im Korallenriff

Wie Bakterien Korallen vor dem Klimatod schützen

29.07.19 - Korallenriffe sind Trutzburgen des Lebens – tausende Tierarten finden dort einen Lebensraum. Doch verändernde Umweltbedingungen machen den Riffen zu schaffen. Wie Bakterien den Korallen beim Überleben helfen können, haben Forscher der Universität Konstanz nun näher untersucht. lesen

Wie kommen Vögel mit den sich ändernden Klimabedingungen zurecht? Forscher geben Grund zur Hoffnung – zumindest für die stark verbreiteten Arten:

Vögel im Evolutionsrennen mit dem Klimawandel

Anpassung erfolgt – aber zu langsam

Vögel im Evolutionsrennen mit dem Klimawandel

25.07.19 - Änderungen im Klima wirken sich direkt auf die Tierwelt aus. Diese passt sich im besten Fall evolutiv an. Ob und wie das gelingt, haben Forscher des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung mit einem internationalen Team am Beispiel von Vögeln untersucht. Warum die Ergebnisse den Wissenschaftlern Sorgen bereiten, lesen Sie im Folgenden. lesen

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Pflanzen sind durch zunehmende Dürreperioden stark von der Erderwärmung betroffen. Um widerstandsfähigere Sorte zu züchten, haben Biologen das Wurzelgeflecht von Pflanzen näher untersucht:

Warum Wurzeln schlagen gegen den Klimawandel hilft

Architektur-Gen für Wurzelgeflecht

Warum Wurzeln schlagen gegen den Klimawandel hilft

12.07.19 - Wurzeln sind die Lebensadern der Pflanzen. Sie beeinflussen aber nicht nur, wie robust das Gewächs ist, sondern auch wie gut es CO2 unter der Erde speichern kann. Nun haben Pflanzenforscher ein Gen identifiziert, das maßgeblich die Architektur der Wurzeln beeinflusst. Damit können sie Pflanzen zu noch besseren Klimaschützern machen. lesen

Warum ausgerechnet Russland und die USA entscheidend zur Verlangsamung des Klimawandels beitragen können, lesen Sie hier:

Russland und die USA als Klimaretter?

Mehr Wald für weniger Klimawandel

Russland und die USA als Klimaretter?

05.07.19 - Die Welt muss grüner werden – dies fordern nicht nur Naturschützer, sondern auch viele Wissenschaftler. Welches Potenzial in der Aufforstung liegt, und wie viel Fläche theoretisch noch für neue Wälder zur Verfügung steht, zeigt nun eine Studie der ETH Zürich. Warum gerade Russland und die USA hier punkten könnten, erfahren Sie in diesem Beitrag. lesen

CO2-Emissionen durch Industrie und Verkehr sind ein wichtiger Faktor beim Klimawandel. Welche Länder die größten Mengen des Treibhausgases freisetzen, erfahren Sie in diesem Beitrag:

Die 10 größten CO2-Sünder der Welt

Carbonatlas für Treibhausgasemissionen

Die 10 größten CO2-Sünder der Welt

25.06.19 - Welches Land verantwortet den größten CO2-Ausstoß? Wie ändert sich das Ranking, wenn die pro-Kopf-Emissionen betrachtet werden? Und wo liegt Deutschland im Ländervergleich? Der Globalcarbonatlas liefert Antworten. Die wichtigsten Ergebnisse erfahren Sie in diesem Beitrag. lesen

Die Energiewende soll den Klimawandel verlangsamen. Eine Bestandsaufnahme liefert das „Barometer der Energiewende 2019“ der Fraunhofer Institute. Um die Klimaziele 2050 zu erreichen muss Deutschland noch einiges tun...

Wie Deutschland die Energieziele 2050 noch erreichen kann

Nachholbedarf bei der Energiewende

Wie Deutschland die Energieziele 2050 noch erreichen kann

16.05.19 - Wie steht es um die Energiewende? Die Abkehr von fossilen Energieträgern ist in Deutschland zwar in vollem Gange, doch der Weg zu einer hundertprozentig nachhaltigen Energieversorgung ist noch weit. Das „Barometer der Energiewende 2019“ der Fraunhofer Institute zeigt, was schon erreicht ist – und was nötig ist, um die bis 2050 gesteckten Ziele zu erreichen. lesen

Wie viel Eis schmilzt an den Polen? Wie verändern sich Temperaturen im Meer und Wasservorräte im Boden? Diese Fragen können Wissenschaftler mithilfe von Satellitendaten beantworten, die das Satellitenduo Grace über 15 Jahre lang im Orbit aufgezeichnet hat:

Das Schwerefeld der Erde als Tagebuch des Klimawandels

Klimaforschung aus dem Erdorbit

Das Schwerefeld der Erde als Tagebuch des Klimawandels

17.04.19 - Gletscher schmelzen, Süßwasservorräte schrumpfen, der Meeresspiegel steigt – viele Effekte des Klimawandels sorgen für eine Umverteilung von Masse auf der Erde. Diese Veränderungen hat das Satellitenduo „Grace“ 15 Jahre lang per Gravitationsmessung aufgezeichnet. Mit den gewonnenen Daten konnte z.B. erstmals der tatsächliche Verlust von Eismasse an den Polen gemessen statt nur abgeschätzt werden. Dieses und weitere Ergebnisse der Grace-Mission lesen Sie im folgenden Beitrag. lesen

Der Klimawandel lässt Gletscher schmelzen und Stürme wüten. Doch auch unsere Gesundheit könnte durch steigende Temperaturen negativ beeinflusst werden. So warnen Forscher vor einer Zunahme an Herzinfarkten:

Studie: Mehr Herzinfarkte durch Klimawandel?

Epidemiologie

Studie: Mehr Herzinfarkte durch Klimawandel?

02.04.19 - Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Gesundheit des Menschen aus? Dieser Frage versuchen Forscher des Instituts für Epidemiologie am Helmholtz Zentrum München im Rahmen einer großangelegten Herzinfarkt-Studie auf den Grund zu gehen, die über 27.000 Herzinfarktfälle einbezieht. lesen

Muscheln sind nicht gerade die schnellsten. Auch Umweltveränderungen verarbeiten diese Lebewesen nur langsam. Anhand von ausgestorbenen Muschelgattungen können Wissenschaftler aber rekonstruieren, wie sich klimatische Veränderungen auf die Überlebenschancen der wirbellosen Tiere heute und in Zukunft auswirken können:

Träge Muscheln haben Problem mit dem Klima

Klimaveränderungen in der Vergangenheit

Träge Muscheln haben Problem mit dem Klima

28.03.19 - Eiszeiten oder Hitzeperioden – in Zeiten, in denen sich ein Klima grundlegend und schnell verändert, sterben zahlreiche Arten aus. Warum gerade Muscheln hier besonders gefährdet sind haben jetzt Forscher des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums untersucht. Ihre Studie trägt auch zum besseren Verständnis der Klimageschehnisse in der Vergangenheit bei. lesen

Welches Potenzial haben Wälder als CO2-Senke? Dieser Frage ist ein internationales Forscherteam mit Beteiligung des Karlsruher Instituts für Technologie nachgegangen:

Alter von Wäldern ist entscheidend für das Potenzial der Kohlendioxid-Aufnahme

Klimaforschung

Alter von Wäldern ist entscheidend für das Potenzial der Kohlendioxid-Aufnahme

27.02.19 - Die grüne Lunge unseres Planeten: Wälder haben eine wichtige Funktion bei der Luftreinigung. Vor allem Kohlendixoid wird in riesigen Mengen gebunden. Ein internationales Team, darunter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), fand jetzt heraus, dass sich die weltweit größten Kohlenstoffsenken in jungen, nachwachsenden Wäldern befinden. lesen

Nicht nur Pflanzen sind gut für das Klima. Eine neu entdeckte Bakterienart könnte sich zusätzlich als Hilfe gegen die Freisetzung von Methangas erweisen, wie Forscher der Universität Wien berichten:

Klein, selten – und doch klimaschützend?

Bakterien gegen Klimawandel

Klein, selten – und doch klimaschützend?

20.02.19 - Viele Mikroorganismen produzieren durch ihren Stoffwechsel das klimaschädliche Gas Methan und begünstigen so den Klimawandel. Forscher der Universität Wien und des Braunschweiger Leibniz-Instituts haben nun eine neue Bakterienart entdeckt, die den Methanbildnern Konkurrenz macht und so dem Klimawandel entgegenwirken könnte. lesen

Wie Künstliche Intelligenz Klimakatastrophen der Zukunft vorhersagen könnte, lesen Sie hier:

Mit Deep Learning dem Klima auf der Spur

Künstliche Intelligenz

Mit Deep Learning dem Klima auf der Spur

18.02.19 - Kann der Flügelschlag eines Schmetterlings in Singapur einen Tornado in Texas auslösen? Dieses Bild zeigt, wie komplex Klimaereignisse sind. In einer Studie haben Jenaer Forscher gemeinsam mit Kollegen gezeigt, wie Deep-Learning-Techniken dabei helfen können, extreme Wetterereignisse besser zu verstehen. lesen

Wie wirkt sich die Erderwärmung auf Tiere aus, die warmes Klima eigentlich gewöhnt sind? Dieser Frage gingen Forscher der Universität Zürich nach – bei einer Studie über Erdmännchen:

Erdmännchen in der Klimakrise

Bedroht der Klimawandel Mangusten?

Erdmännchen in der Klimakrise

18.02.19 - Das Schicksal der Erdmännchen hängt am Klimawandel. Obwohl die putzig aussehenden Säugetiere in der Kalahari -Wüste heimisch sind, würden noch heißere und trockenere Sommer ihnen langfristig schwer zusetzen. Eine Studie der Universität Zürich beschreibt nun verschiedene Szenarien, wie das Schicksal der Erdmännchen in den kommenden 50 Jahren ausfallen könnte. lesen

Wie kommen die Süßwasserfische Europas mit den Folgen des Klimawandels zurecht? Erfahren Sie hier, was steigende Wassertemperaturen für die Artenvielfalt im Süßwasser bedeuten:

Klimawandel bedroht Süßwasserfische

Forschung zu Artensterben in der Mittelmeerregion

Klimawandel bedroht Süßwasserfische

21.01.19 - Die Fische in Europa leiden unter den Folgen des Klimawandels. Wie ernst die Bedrohung durch steigende Temperaturen für die Süßwasserfische in den Mittelmeerregionen ist, zeigt nun eine neue Studie eines internationalen Forscherteams. lesen

Wie sich eine zunehmende Umstellung auf Bioplastik weltweit auf die CO2-Bilanz auswirken würde, haben Forscher der Universität Bonn modelliert – mit überraschendem Ergebnis:

Umstellung auf Bioplastik könnte CO2-Ausstoß erhöhen

Klimaschutz

Umstellung auf Bioplastik könnte CO2-Ausstoß erhöhen

10.12.18 - Bioplastik – das klingt nach einer „grünen“ Alternative zu herkömmlichen Kunststoffen auf Erdölbasis. Forscher der Universität Bonn haben nun aber in einer Studie gezeigt, dass Bioplastik nicht so umwelt- und klimafreundlich ist wie angenommen. Es kann sogar für mehr Treibhausgasemissionen sorgen. lesen

Das Problem der Erderwärmung sozusagen an der Wurzel packen – dies planen Forscher der TU München. Sie wollen das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid mithilfe von Algen aus der Atmosphäre entfernen:

Wie Algen Kohlendioxid aus der Atmosphäre entfernen

Treibhausgas

Wie Algen Kohlendioxid aus der Atmosphäre entfernen

16.11.18 - Zusammen mit Forscherkollegen haben Chemiker der Technischen Universität München (TUM) einen Prozess entwickelt, der nach ersten Berechnungen eine wirtschaftliche Entfernung des Treibhausgases Kohlendioxid aus der Atmosphäre ermöglichen könnte. Algen sollen dabei das Kohlendioxid in Algenöl verwandeln. Der aktuellste Weltklimareport hält das Verfahren für global relevant. lesen

Pflanzen als Unterstützer im Kampf gegen den Klimawandel? Nicht, wenn es um das klimarelevante Treibhausgas N2O geht, wie eine Studie der Technischen Hochschule Bingen und der Universität Heidelberg zeigt:

Pflanzen atmen mehr Lachgas aus als gedacht

Treibhausgas N2O in klimarelevanten Mengen

Pflanzen atmen mehr Lachgas aus als gedacht

23.10.18 - Der Beitrag an Stickoxidemissionen von Pflanzen ist höher als bisher angenommen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Forschern aus Bingen und Heidelberg. Zwar ist dieser Treibhausgas-Ausstoß ein natürlicher Prozess, er muss aber für die verlässliche Berechnung globaler Klimakonten berücksichtigt werden. lesen

Eine mikroskopische Gefahr: Krankheitserregende Keime wie Vibrionen mögen es warm und vermehren sich aufgrund der steigenden Meerestemperaturen zunehmend. Was das für Folgen haben kann, erklären Forscher vom Institut für Chemie und Biologie des Meeres:

Vibrionen in der Nordsee: Gefährlich für Mensch und Sylter Austern?

Keime im Klimawandel

Vibrionen in der Nordsee: Gefährlich für Mensch und Sylter Austern?

28.09.18 - Der Sommer 2018 hat bereits einen Vorgeschmack auf wärmere Zeiten geliefert: Außergewöhnlich hohe Wassertemperaturen in Nord- und Ostsee brachten dabei nicht nur Badespaß. Infektionen durch krankheitserregende Keime wie Vibrionen, deren Vermehrung durch warme Wassertemperaturen begünstigt wird, wurden in diesem Jahr bereits vermehrt beobachtet. Müssen wir uns im Zuge des Klimawandels an diese neuen Risiken gewöhnen? Ein deutsch-französisches Forscherteam untersucht nun auf Helgoland, wie sich der Klimawandel auf bestimmte Bakterien auswirkt. lesen

Fruchtfliegen breiten sich dank der globalen Erwärmung weiter aus. Wie die Verbreitung sich in den kommenden Jahrzehnten entwickeln wird, zeigt ein Modell von Forschern der ETH Zürich:

Schädlingsvorhersage für Europa

Klimawandel lässt Schadinsekten neues Terrain erschließen

Schädlingsvorhersage für Europa

05.09.18 - Sonnig mit Aussicht auf Fruchtfliegen – so lautet vereinfacht die Prognose von Züricher Forschern. Sie arbeiten daran, die Verbreitung von Schadinsekten in den kommenden Jahrzehnten abzuschätzen. Mit ihren Modellen wollen sie die deutsche Landwirtschaft gegen Schädling wappnen, die durch veränderte klimatische Bedingungen zukünftig Einzug halten werden. lesen

Der Sommer 2018 ist vielen als quälend heiß und trocken in Erinnerung geblieben. Doch bestätigen die Zahlen diese Empfindung? Fakten zur Dürreperiode 2018 erhalten Sie hier:

Rekordsommer 2018 in Zahlen: Erste Bilanz der Hitzewelle

Dürre betraf 90 Prozent Deutschlands

Rekordsommer 2018 in Zahlen: Erste Bilanz der Hitzewelle

29.08.18 - Ausgetrocknete Flüsse, verdorrte Felder, Wald- und Flächenbrände, aufgeplatzte Straßen und verformte Gleise: Die Auswirkungen der diesjährigen Hitzewelle gepaart mit einer anhaltenden Dürre in Deutschland waren und sind nicht zu übersehen. Nun haben Forscher eine erste Bilanz dieses – zumindest gefühlten – Rekordsommers 2018 gezogen. lesen

Die Sommerhitze 2018 hat vielen Bäumen schwer zugesetzt. Wie sieht eine Begrünung aus, die mit den langfristig steigenden Temperaturen in Deutschland fertig wird? Botaniker der Technischen Universität Dresden haben einen geeigneten Kandidaten im Auge:

Oben ohne – Sommerhitze lässt die Blätter fallen

Chinesische Ginkgo-Bäume für deutsche Städte?

Oben ohne – Sommerhitze lässt die Blätter fallen

09.08.18 - Im Sommer ist es warm. Soweit so gut. Doch auch in Deutschland häufen sich Sommer mit extremen Hitzeperioden, die nicht nur den Menschen sondern auch den Pflanzen stark zusetzen: Viele Bäume werfen aufgrund der anhaltenden Trockenheit vorzeitig ihre Blätter ab. An der Technischen Universität Dresden suchen Botaniker daher nach widerstandsfähigen Bäumen, die die steigende Sommerhitze auch in Zukunft unbeschadet überstehen. lesen

Wenn das Eis bricht... Mit Computersimulationen untersucht ein internationales Forscherteam die Auswirkungen der Polschmelze auf den Meeresspiegel:

Abbruch von Eisschelfen hat Auswirkung auf den Meeresspiegel

Forscher simulieren Folgen der Klimaerwärmung

Abbruch von Eisschelfen hat Auswirkung auf den Meeresspiegel

23.07.18 - Im antarktischen Eisschild sind mehr als 70 Prozent des Süßwassers unserer Erde gebunden. Was die Klimaerwärmung für die Eisschelfe bedeutet und welche Auswirkungen dies auf den Meeresspiegel hat, hat jetzt ein internationales Forscherteam mithilfe von Computersimulationen untersucht. lesen

Schlimmer als angenommen? Ein Wissenschaftler warnt, dass wir die Folgen des Klimawandels noch unterschätzen:

Forscher warnen: Klimaerwärmung wird unterschätzt

Erderwärmung könnte stärker ausfallen als bisher angenommen

Forscher warnen: Klimaerwärmung wird unterschätzt

18.07.18 - Heute etwas unternehmen, das sich erst auszahlt, wenn wir selbst schon viele hundert Jahre Geschichte sind – dieses generationenübergreifende Denken müssen wir, nach Ansicht vieler Experten, verinnerlichen. Denn wie eine neue Studie darlegt, könnte uns der Klimawandel stärker treffen, als bisher angenommen. Die beteiligten Forscher appellieren daher, sofort aktiv zu werden. lesen

Lesen Sie hier, welche gespenstische Auswirkung der Klimawandel auf die Korallenriffe in tropischem Flachwasser hat:

Klimawandel lässt Riffe erbleichen

Wie viel Zeit bleibt den Korallen im Flachwasser?

Klimawandel lässt Riffe erbleichen

09.07.18 - Sie sind weit mehr als Unterwasser-Postkartenmotive: Korallenriffe stecken voller Leben, bewahren Strände vor der Meeresströmung und bieten sogar potenzielle Arzneimittel. Doch Experten haben wenig Hoffnung für die bunten Paradiese. Der Klimawandel droht, sie nachhaltig zu zerstören. Ein Geobiologe der Freien Universität Berlin gibt einen Einblick in die Faszination der Flachwasser-Riffe – und ihren bevorstehenden Untergang. lesen

Wie sich Geckos dem Klimawandel anpassen und warum auch Schimpansen von der extremen afrikanischen Hitze gestresst sind, erfahren Sie in den folgenden beiden Artikeln:

Hitze macht Geckos nichts aus, Dürre dafür umso mehr

Reptilien passen sich an Klimawandel an

Hitze macht Geckos nichts aus, Dürre dafür umso mehr

01.06.18 - Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf die Lebewesen? Wissenschaftler des Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ) haben jetzt am Beispiel australischer Geckos entdeckt, dass diese Reptilien die wärmer werdenden Temperaturen sogar für einen stärkere Vermehrung nutzen. Warum sie aber trotzdem ein Problem mit dem Klimawandel haben werden, beschreibt dieser Beitrag. lesen

Hitze setzt Savannen-Schimpansen unter Stress

Kreatinin- und Cortisol-Werte untersucht

Hitze setzt Savannen-Schimpansen unter Stress

24.05.18 - Man möchte meinen, dass sich die afrikanische Tierwelt an hohe Temperaturen gewöhnt hat. Doch auch sie leiden unter extremer Hitze, wie ein internationales Team um Wissenschaftler des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie nun in zwei Studien untersucht hat. Ihre Studienobjekte: Savannen- und Regenwald-Schimpansen. Die Forscher haben deren Wasser- und Energiehaushalt sowie ihre Stressbelastung verglichen. lesen

Ein Plädoyer für den Mischwald:

Mischwald: Die bessere Alternative für unser Klima

Studie untermauert Vorteile artenreicher Beforstung

Mischwald: Die bessere Alternative für unser Klima

14.05.18 - Die Mischung macht es: Im Vergleich zu Monokulturen punkten Mischwälder sowohl ökologisch als auch ökonomisch. Das belegt eine neue internationale Metastudie. Auf großangelegten Versuchsflächen gehen auch Wissenschaftler der TU München den Geheimnissen der Waldentwicklung auf den Grund. lesen

Beunruhigende Prognose von Helmholtz-Forschern: Sollte die Erderwärmung weiter zunehmen, könnten u.a. einige Mittelmeer-Regionen Dürrezeiten von sieben Monaten erleiden.

Experten warnen: Dürrefläche in Europa könnte sich verdoppeln

Bei drei Grad Erwärmung

Experten warnen: Dürrefläche in Europa könnte sich verdoppeln

27.04.18 - Der Klimawandel ist im vollen Gange. Und ein internationales Forscher-Team warnt vor möglichen Folgen: Erwärmt sich die Erde um drei Grad Celsius, werden Extremereignisse wie die Dürre im Jahr 2003 künftig in weiten Teilen Europas der Normalzustand sein. So gehen die Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und ihre Kollegen davon aus, dass es z.B. in den Regionen um das Mittelmeer mehr als sieben Monate Dürre geben wird. lesen

Jesus soll Wasser in Wein verwandelt haben - Chemiker aus Bochum wandeln Kohlendioxid in einen Alkohol um. Was sie sich davon erhoffen, erfahren Sie in folgendem Beitrag:

Chemiker verwandeln CO2 in Alkohol für die Industrie

Mit Chemie gegen den Klimawandel?

Chemiker verwandeln CO2 in Alkohol für die Industrie

18.04.18 - Kohlendioxid (CO2) ist vielen als klimaschädliches Treibhausgas bekannt. Eine neue Möglichkeit, den Überschuss an produziertem CO2 zu senken, haben nun Forscher der Ruhr-Universität Bochum entdeckt. Mithilfe spezieller Katalysatoren machen sie aus CO2 einen industriell nutzbaren Alkohol. Diese chemische Reaktion könnte es eines Tages erlauben, das klimaschädliche Gas sinnvoll zu nutzen. lesen

Nicht die Vermessung der Welt, aber die Vermessung des Meeresspiegels haben sich Forscher der Technischen Universität München auf die Fahne geschrieben. Welche Technik sie dafür entwickelt haben, lesen Sie hier:

Algorithmus hilft bei Vermessung des Meeresspiegels

Virtuelle Kontaktlinse für Radarsatelliten

Algorithmus hilft bei Vermessung des Meeresspiegels

17.04.18 - Wie hoch ist der Meeresspiegel? Wie ändern sich Strömungen in den Ozeanen? Um diese Fragen zu klären, liefern Radarsatelliten Unmengen an Daten. Doch bei der Kartierung der Gewässer stoßen sie an Grenzen: An den Stellen, wo Eis die Meere bedeckt, sind die Radaraugen bisher blind. Forscher der Technischen Universität München (TUM) haben nun eine neue Methode entwickelt, die dieses Problem löst. lesen

Nicht immer ist allein der Klimawandel schuld: Die frühere Blüte von Weizen ist Agrarforschern zufolge auch auf die Züchtung neuer Sorten zurückzuführen.

Was bringt den Winterweizen zur früheren Blüte?

Effekt von Züchtung und Klimawandel auf Getreidesorten

Was bringt den Winterweizen zur früheren Blüte?

26.03.18 - Weizen blüht immer früher. Daran ist nicht allein die Erderwärmung durch den Klimawandel Schuld, sondern auch die Züchtung der modernen Getreidesorten. Göttinger Agrarwissenschaftler zeigen, dass neue Züchtungen bis zu zwei Wochen vor älteren Sorten blühen. lesen

Wie untersucht man am besten die Ausbreitung von Abgasen in der Luft? Forscher machen vor-Ort-Messungen von Luftverschmutzungen in einem eigens ausgestatteten Flugzeug.

Abgasjagd über Asien

Fliegendes Labor misst Luftverschmutzung

Abgasjagd über Asien

22.03.18 - Luft kennt keine Grenzen, das gilt auch für Feinstaub und andere Luftverschmutzungen. Der Wind trägt diese oft tausende Kilometer von ihrem Ursprungsort weg. Wie sie sich tatsächlich verteilen, untersucht ein internationales Team von Atmosphärenforschern vor Ort: im Forschungsflugzeug HALO. lesen

Was im Eis eingeschlossene Edelgase über die Klimageschichte verraten:

Edelgas-Kniff: Ein Thermometer für den Ozean

Meerestemperatur als Klima-Parameter

Edelgas-Kniff: Ein Thermometer für den Ozean

26.02.18 - Die Weltmeere sind der größte globale Wärmespeicher. Die Durchschnittstemperatur des Meeres ist ein wesentlicher Parameter des globalen Klimas – der allerdings nur sehr schwer zu messen ist. Zumindest bis jetzt, denn ein internationales Forschungsteam hat nun eine entsprechende Methode entwickelt, und zwar mittels Edelgasen im ewigen Eis. Damit lassen sich Rückschlüsse auf die Veränderungen in der Meerestemperatur von der letzten Eiszeit bis heute ziehen. lesen

Anpassungsgenie Ameise: Wie die Krabbler der Klimaerwärmung trotzen:

Ameisen verblüffen mit hoher Anpassungsfähigkeit

Reaktion auf veränderte Klimabedingungen

Ameisen verblüffen mit hoher Anpassungsfähigkeit

31.01.18 - Wie reagieren Insekten auf Klimaveränderungen? Forscher der Johannes Gutenberg-Universität untersuchten diese Fragestellung bei zwei Ameisenarten. Ihr Ergebnis: In nur drei Wochen konnten die Ameisen die Zusammensetzung ihrer körperbedeckende Wachsschicht so verändern, dass sie besser vor Austrocknung schützt. lesen

Ist die Arktis bald geschmolzen? Beeindruckende und besorgniserregende Satellitenaufnahmen vom Eisverlust am Nordpol.

Experten warnen: Arktisches Meereis schmilzt weiter

Eisfläche in der Arktis

Experten warnen: Arktisches Meereis schmilzt weiter

26.09.17 - Obwohl die Eisfläche in der Arktis sich zwar in den vergangenen zwölf Monaten etwas vergrößert hat, warnen Experten vor einem Trend. Forscher des Alfred-Wegener-Instituts sowie der Universitäten Bremen und Hamburg weisen darauf hin, dass der Eisverlust nach wie vor massiv ist und es sich auch nicht abzeichnet, dass sich die Abnahme in Zukunft umkehren wird. lesen

Sprinkleranlagen auf Feldern sollten besser der Vergangenheit angehören. Forscher sammeln Daten zum Kampf gegen Wasserknappheit und Ernteausfälle:

Wassermangel: Europas Landwirte müssen umdenken

Wasserknappheit in Südeuropa

Wassermangel: Europas Landwirte müssen umdenken

05.09.17 - Experten gehen von großen Auswirkungen des Klimawandels für die Landwirtschaft aus. In vielen Regionen Südeuropas bedrohen längere Dürreperioden mittlerweile die Ernten. Jülicher Forscher vom Institut für Bio- und Geowissenschaften bauen aus diesem Grund in Italien, Griechenland und Spanien Observatorien auf, mit deren Messergebnissen sie neue Strategien für den Obst- und Gemüseanbau entwickeln wollen. lesen

Wenn die kanadischen Wälder in Flammen stehen, kann dies klimatische Auswirkungen bis nach Europa haben. Zu diesem Ergebnis kommen Leipziger Klimaforscher.

Rauch von Waldbränden in Kanada bis nach Europa transportiert

Beeinflussung des Wetters möglich

Rauch von Waldbränden in Kanada bis nach Europa transportiert

25.08.17 - Die Folgen der Rekordwaldbrände in Kanada sind auch in Europa zu spüren. Das weltweite Lidar-Netzwerk PollyNet hat in den letzten Tagen an mehreren Stationen in Deutschland, Tschechien und Griechenland eine Staubschicht in rund 12 bis 17 Kilometern Höhe gemessen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die Waldbrände in Kanada zurückgeht und durch die Strömung in höheren Schichten der Atmosphäre über die Arktis nach Europa transportiert wurde. Sie könnte das Wetter hierzulande beeinflussen. lesen

Was haben Muscheln mit Klima zu tun? Forscher nutzen sie als Archiv unserer klimatischen Vergangenheit.

Von Muscheln als Klimaarchive und Kochkünsten in der Steinzeit

Massenspektrometrie hilft bei Klimarekonstruktionen

Von Muscheln als Klimaarchive und Kochkünsten in der Steinzeit

22.06.17 - Für die Rekonstruktion des Klimas vergangener Zeiten stellen Kalkschalen von Meerestieren wie Muscheln ein wertvolles Archiv dar. Dabei nutzen Klimastudien zunehmend auch jenes Schalenmaterial, das Menschen in prähistorischer Zeit in der Nähe ihrer Siedlungen angehäuft haben.Forscher fanden nun jedoch ein erhebliches Fehlerpotential bei paläoklimatischen Untersuchungen an Muscheln, die für den Verzehr erhitzt wurden. Darüber hinaus verraten die Ergebnisse auch einiges über die Kochkunst der Steinzeit. lesen

Das Ozonloch über der Antarktis hat weitreichendere Folgen als bisher angenommen. Eine Studie zeigt, dass es sogar den Niederschlag im 10.000 Kilometer entfernten tropischen Pazifik beeinflusst.

Das Ozonloch über der Antarktis wirkt bis in die Tropen

Klimawandel

Das Ozonloch über der Antarktis wirkt bis in die Tropen

13.06.17 - Das Ozonloch über der Antarktis hat weitreichendere Folgen als bisher angenommen. Eine Studie von Berner Klimaforschern zeigt, dass es sogar den Niederschlag im 10.000 Kilometer entfernten tropischen Pazifik beeinflusst. Dieser Mechanismus war bisher nicht bekannt und belegt, wie im Klimasystem Verbindungen zwischen sehr weit entfernten Gebieten wirken. lesen

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