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Abwasseraufbereitung Weg frei zur abwasserfreien Produktion

Auf dem Weg zur abwasserfreien Produktion hat Hager+Elsässer das neue Zero Liquid Discharge-Verfahren ZLD.Eco vorgestellt, dass durch eine Reihe von Filtrations- und Trenntechniken sowie dreier Umkehrosmose-Stufen die abschließende Verdampfung der zurückbleibenden Abfallstoffe auf ein Minimum reduziert.

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„Mit der Umkehrosmose können wir die Abfallstoffe bis zu 50 % weiter aufkonzentrieren“, so Rappich.
„Mit der Umkehrosmose können wir die Abfallstoffe bis zu 50 % weiter aufkonzentrieren“, so Rappich.
(Bild: Hüser / PROCESS)

„Das Besondere ist, dass wir die Energie im System halten“, sagte Oliver Rappich, Leiter Neue Märkte & Technologien von Hager + Elsässer, bei der Vorstellung des Hybrid-Sytems am ersten Messetag. Das Kernstück der Anlage besteht aus einem Vorbehandlungsprozess, einer Ultrafiltrationsstufe und einer mehrstufigen Membrantechnologie, um die nicht-organischen Abfallstoffe stärker zu konzentrieren. Nach den ersten zwei Umkehrosmose-Stufen, bei denen Drücke bis zu 80 bar eingesetzt werden, bleibt ein Konzentrat von rund 20 % der gesamten Abwassermenge übrig.

„Bei der dritten Umkehrosmose handelt es sich um ein Hochdruckverfahren bei Drücken bis zu 200 bar“, so Rappich. Dabei kommt ein von der Schwesterfirma MFT entwickeltes Circular Disc Module (CD Module) zum Einsatz. Anders als andere Module, die meanderförmig durchströmt werden, durchfließt das Wasser das CD Module kreisförmig, wodurch der Druckverlust geringer ist. Das entstehende 70 °C warme Konzentrat wird anschließend in einer Unterdruckstufe zu einer handhabbaren Konsistenz eingedampft.

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