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Partikelmessgerät Weiter Messbereich und variable Dispergierung

Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

Mit dem neuen Camsizer XT lässt sich die Qualitätskontrolle feiner Pulver im Bereich von 1 µm bis 3 mm laut Angaben von Hersteller Retsch Technology deutlich verbessern: Genauere und schnellere Analysen von Korngröße und Kornform steigern die Qualität der Produkte, verringern Ausschuss und sparen Kosten.

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Der Camsizer XT arbeitet mit dem patentierten Zwei-Kamera-Prinzip und wird für die Trocken- und Nassmessung feiner Pulver bis zu 1 µm eingesetzt.
Der Camsizer XT arbeitet mit dem patentierten Zwei-Kamera-Prinzip und wird für die Trocken- und Nassmessung feiner Pulver bis zu 1 µm eingesetzt.
( Bild: Retsch Technology )

Der Camsizer XT ist eine Weiterentwicklung des bewährten optischen Partikelmessgerätes Camsizer für feinere Proben. Zu den wesentlichen Unterschieden zählen die verbesserte Auflösung der Optik und die neuen Optionen zur Probenzuführung. Feine Partikel neigen zur Agglomeration, sodass sich die Eigenschaften des einzelnen Partikels nur schwer erfassen lassen. Daher muss die Zuführung der Probe zur Messzelle möglichst variabel sein, um für jedes Material das Optimum zwischen der erwünschten Auflösung der Agglomerate und der unerwünschten Zerstörung der Einzelpartikel zu finden. Hier bietet das neue System drei alternative Dispergierprinzipien an: Rieselfähige, nicht agglomerierende Partikel werden im Freifallschacht gemessen, der Dry Powder Feeder dispergiert agglomerierte Partikel durch eine Düse mit einstellbarem Überdruck, außerdem besteht die Möglichkeit der Nassdispergierung, optional mit Ultraschall. Die Messdauer beträgt nur ein bis drei Minuten. Module für die Trocken- und Nassdispergierung mit dem Schnellwechselsystem Easyfit sind vorhanden. Außerdem sind mit dem neuen Partikelmessgerät zu 100 Prozent kompatible Messergebnisse zur Siebanalyse möglich.

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