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Fachkräftemangel Weiterbildungskurse gegen den Fachkräftemangel

Redakteur: Jürgen Schreier

Um arbeitslose Ingenieure fit zu machen für die aktuellen Ansprüche auf dem Arbeitsmarkt, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Weiterbildungskurse mit 2,68 Mio. Euro.

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Berlin – Die Maßnahme „Ingenieur/innen - Akademiker/innen qualifizieren sich für den Arbeitsmarkt“ des BMBF ist auf derzeit arbeitslose Absolventen ingenieurs- und naturwissenschaftlicher Studiengänge zugeschnitten. Sie ist Teil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung, um qualifizierten Fachkräften den Wiedereinstieg ins Berufsleben und damit den Aufstieg durch Bildung zu ermöglichen.

Die Kurse richten sich an hiesige und zugewanderte arbeitslose Akademiker und Akademikerinnen, unabhängig von der Dauer der bisherigen Erwerbstätigkeit. Die Ingenieure können sich bis zu 13 Monate an Hochschulen für den Wiedereinstieg in das Erwerbsleben qualifizieren. Insbesondere Langzeitarbeitslose erhalten dadurch die Chance, sich wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Berufsspezifische Studienergänzungen - beispielsweise in der regenerativen Energietechnik, in der Laser- oder Medizintechnik - setzen sich aus einem Theorieteil an einer Hochschule und einem mehrmonatigen Praktikum zusammen. Neben den gezielten Studienergänzungen umfasst das Bildungsangebot einzelne Kurztrainings für Soft-Skills und fachliche Zusatzqualifikationen.

Die Maßnahme wird von der Otto Benecke Stiftung e.V. angeboten. Für das Bundesbildungsministerium führt sie bereits seit vielen Jahren bundesweit erfolgreich Fortbildungen für arbeitslose Akademiker und Akademikerinnen auch aus anderen Disziplinen durch, etwa mit dem Projekt AQUA „Akademikerinnen und Akademiker qualifizieren sich für den Arbeitsmarkt“.

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